Gewichtheber messen ihre Kräfte aus der Ferne

Lange hat man nichts gehört von den Schifferstadter Gewichthebern. Der Gewichtheber-Verband Rheinland-Pfalz hat sich auf Grund der Corona-Pandemie zu einem Verzicht von Wettkämpfen in gewohnter Form entschlossen. „Das ist natürlich nachvollziehbar, aber auch unbefriedigend. Wettkämpfe sind das Salz in der Suppe. Nur ohne Ziel trainieren wird schnell langweilig.“, schätzt KSC 07 Trainer Renner die Situation ein.

Gewichtheber in der Vorbereitung zum 1.Jugend-Fernwettkampf in Rheinland-Pfalz, im Vordergrund Pascal Troubal
Gewichtheber in der Vorbereitung zum 1.Jugend-Fernwettkampf in Rheinland-Pfalz, im Vordergrund Pascal Troubal

Deshalb hat er ein Wettkampfsystem initiiert, welches die Ansteckungsgefahr auf dem gleichen Niveau hält, wie ein normales Training. Jeder Verein führt einen Leistungstest in eigener Halle durch. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und eine Rangliste erstellt. Renner erklärt: „Unser Vorteil ist, dass unser Gegner die Hantel ist und nicht ein anderer Sportler mit dem ich im Ring stehen oder auf der Matte kämpfen muss“. So Entstand die Idee des „Jugend-Fernwettkampfs“. Der erste Vergleich dieser Art findet in dieser Woche statt. Abgefordert werden neben dem Gewichtheben auch die Athletik mit dem Dreierhopp und dem Kugelschockwurf. Beim Gewichtheben ist die technische Ausführung wichtig. Sie wird bewertet und hat einen höheren Stellenwert, als das gehobene Gewicht.

Für den KSC 07 Schifferstadt werden 9 junge Athleten und Athletinnen antreten. Lars Beier, Florian Maurer und Anton Bauer sind dabei die Jüngsten in der E-Jugend. In der D-Jugend treten Lea Blakaj, Mila Jester, Maximilian Bauer und Pascal Troubal an. Celine Briegel und Erik Schäfer vertreten den KSC 07 in der Jugend.
Für Celine ist dieser Fernwettkampf ein willkommener Test. Sie bereitet sich für die Deutschen Meisterschaften der Jugend vor, die für Ende November geplant sind. Natürlich drücken ihre Sportfreunde die Daumen, dass die Meisterschaften auch stattfinden. Viele andere Meisterschaften sind bereits dem Virus zum Opfer gefallen.

 

G. Renner

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KSC 07 Schifferstadt holt wichtigen Punkt gegen AC St. Ilgen

Im letzten Kampf dieser Saison der 2. Bundesliga traf der KSC 07 Schifferstadt zuhause auf den AC Germania St. Ilgen. Im Vorfeld des Kampfes wurde leider klar, dass gleich drei Heber beim KSC ausfallen würden. Fabian Mikosch, der leider beruflich verhindert war, Laura Rößler, die sich im Rahmen ihrer Abitur-Prüfungen verletzte und Mario Taubert, der krankheitsbedingt nicht an die Hantel gehen konnte. Damit hieß das Ziel für den Wettkampf, wenigstens einen Punkt zu holen und so den Tabellenplatz zu halten.

Sandro Krieger überzeugte mit starken Leistungen im Stoßen
Sandro Krieger überzeugte mit starken Leistungen im Stoßen

Mit dem AC St. Ilgen wurde ein Gegner erwartet, der die ganze Saison pro Wettkampf nur um die 400 Punkte erreichte, aber im letzten Kampf unerwartet 527,4 Punkte erreichte. Der KSC konzentrierte sich auf das Reißen, da hier durch den Einsatz von vier Damen (die in dieser Disziplin stärker als im Stoßen sind) ein leichter Vorteil zu erwarten war.

So begann die erste Gruppe um Isabell Kuhn, Carina Krieger und Simone Glenk den Wettkampf für den KSC. Carina konnte mit 3 guten Versuchen und 36 Kilo 20,5 Punkte in die Wertung bringen. Isabell scheiterte leider durch ein falsch aufgestecktes Gewicht am Anfangsversuch, was leider erst nach dem Wettkampf bemerkt wurde. Diesen Fehler bügelte sie aber schnell wieder aus und konnte 41 Kilo im dritten Versuch (13,5 Punkte) zur Hochstrecke bringen. Simone hob 55 Kilo im zweiten Versuch, musste sich dann aber leider knapp den 58 Kilo im dritten Versuch geschlagen geben. Dennoch standen am Ende starke 28,5 Punkte für sie im Reißen zu Buche.

Die zweite Gruppe bestand aus den Geschwistern Bonnamant, Mélanie und Bastien, sowie Sandro Krieger. Sandro misslang leider der erste Versuch, aber ab dem zweiten Versuch lief es für ihn. Über 110 steigerte er sich auf 115 Kilo und somit 19 Punkte. Mélanie leistete sich leider nach dem Anfangsversuch mit 68 Kilo einen Patzer und konnte auch im dritten Versuch die Last nicht regelkonform zur Hochstrecke bringen. Trotzdem erreichte sie sehr gute 46,5 Punkte. Bastien zeigte einen sehr souveränen Auftritt im KSC-Trikot. Mit drei gültigen Versuchen, im Höchstwert mit 120 Kilo, erreichte er 40,2 Punkte. Der AC Germania St. Ilgen konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr kontern und somit gewann der KSC das Reißen mit 168,2 zu 160,9 Punkten.

Im Stoßen witterten die „Diljemer“ allerdings ihre Chance. Das KSC-Team schlug sich wacker und erlaubte sich insgesamt nur noch einen Fehlversuch. Die Damen der ersten Gruppe blieben fehlerlos und zeigten allesamt starke Versuche. Carina konnte im Vergleich zum Wettkampf einer Woche zuvor gegen den KSV Grünstadt satte fünf Kilo draufpacken. Ihre 45 Kilo waren 29,5 Punkte wert (Insgesamt 50 Punkte). Auch Isabell konnte noch mal zwei Kilo drauflegen und schaffte 49 Kilo (35 Punkte insgesamt). Simone hob in einem starken Kampfversuch 65 Kilo und brachte damit insgesamt 67 Punkte in die Wertung.

In der zweiten Gruppe zeigte Sandro drei blitzsaubere Versuche und nach den letzten Wettkämpfen etwas mehr Stabilität. Über die Stationen 135 und 140 Kilo steigerte er sich auf 145 Kilo und brachte damit insgesamt 68 Punkte für den KSC ein. Mélanie machte die Fehler aus dem Reißen wieder wett und erkämpfte sich mit 94 Kilo eine Leistung, die nah an ihrer Bestleistung ist. Mit 119 Punkten wurde sie abermals beste Heberin des KSC, sowie die zweitbeste Heberin des Abends hinter dem Bulgaren Vasil Gospodinov vom AC St. Ilgen. Bastien setzte seine gute Serie aus dem Reißen fort und bewältigte starke 152 Kilo im zweiten Versuch (112,4 Punkte insgesamt). Im dritten Versuch scheiterte er nur denkbar knapp an 160 Kilo. Diese hätten dem KSC allerdings auch nicht mehr geholfen, zu weit war der AC St. Ilgen hier schon davongeeilt. Mit 321,9 zu 283,2 Punkten entschieden die Leimener das Stoßen und damit auch das Gesamtergebnis für sich. 451,4 zu 482,8 Punkte lautete das Endergebnis aus Schifferstadter Sicht.

Damit wurde das Minimalziel erreicht und so der 4. Tabellenplatz gesichert. Trainer Günter Renner zeigte sich nach dem Wettkampf zufrieden mit dem Kampf und dem Saisonverlauf. Leider wurden die ausstehenden Wettkämpfe und Finals der 1. und 2. Bundesliga aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Dies betrifft in der 2. Liga nur den AV 03 Speyer und den SC Pforzheim, die noch ein Duell offen gehabt hätten. An der Meisterschaft des KSV Grünstadt hätte dies aber vermutlich nichts mehr geändert.

 

M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt erkämpft Platz 3 in der Jugendliga

Am 01.03. fand in Trier der erste Wettkampf der neuen Jugendliga-Saison statt. Insgesamt gingen hier 40 Athlet/innen aus 8 Mannschaften an den Start. Fünf davon stellte die Mannschaft des KSC 07 Schifferstadt.

Mila Jester erkämpfte mit starken Leistungen den 1. Platz
Mila Jester erkämpfte mit starken Leistungen den 1. Platz

In der jüngsten Altersklasse (10 Jahre und jünger) ging Niklas Fink an den Start. Obwohl er erst 8 Jahre alt ist, gelang ihm hier ein guter fünfter Platz. Sein Bruder Moritz Fink belegte im stärksten Jahrgang 2010 einen sehr guten 4.Platz. Mit Lea Blakaj und Mila Jester gingen in der Altersklasse der D-Jugend (11 und 12 Jahre) zwei Mädchen für den KSC an den Start. Die beiden Teamkolleginnen waren hier gleichzeitig auch Konkurrentinnen, da sie beide in der gleichen Größenklasse (bis 140cm) starteten. Mila konnte diesen Konkurrenzkampf für sich entscheiden, in dem sie unter anderem die beste Technikwertung (247,5 Punkte) der Altersklasse erreichte. Lea blieb mit 225 Punkten nur knapp dahinter und konnte sich so den ebenfalls sehr guten zweiten Platz sichern. Mila und Lea belegten damit auch die ersten beiden Plätze in der Gesamtwertung der Altersklasse. Pascal Troubal ging bei den Jungen in der Größenklasse bis 148cm an den Start. Auch er erreichte 247,5 Technikpunkte im Gewichtheben und damit den zweitbesten Wert aller Jungen. In der Athletik konnte Pascal ebenfalls sehr gute Leistungen zeigen, wie etwa im Sprung mit starken 5,45 Metern, und blieb am Ende nur knappe 10 Punkte hinter dem Sieger. Der KSC belegte damit in der Mannschaftswertung einen guten dritten Platz.


M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt muss sich dem Tabellenführer beugen

Am vergangenen Samstag stand der vorletzte Wettkampf in der 2. Gewichtheber – Bundesliga für den KSC 07 Schifferstadt gegen den KSV Grünstadt auf dem Plan. Im Hinblick auf das direkt am nächsten Wochenende anstehende Duell gegen den AC Germania St. Ilgen in Schifferstadt, wurde die Reise nach Grünstadt ohne einige Stammkräfte bestritten.

Fabian Mikosch zeigte u. a. mit 130 Kilo im Stoßen ein super Comeback
Fabian Mikosch zeigte u. a. mit 130 Kilo im Stoßen ein super Comeback

Der KSC verzichtete auf seine ausländischen Heber, sowie Simone Glenk, Laura Rößler und Mario Taubert, der diesmal zusammen mit Trainer Günter Renner das Betreuerteam bildete. In der ersten Gruppe gab die erst 16-jährige Celine Briegel ihr Bundesliga-Debut. Mit 6 gültigen Versuchen, 36 Kilo im Reißen und 46 Kilo im Stoßen (32 Punkte), zeigte sie einen sehr guten ersten Wettkampf. Auch Isabell Kuhn blieb fehlerlos und brachte 40 Kilo im Reißen und 47 Kilo im Stoßen (30 Punkte) zur Hochstrecke. Carina Krieger gab nach langer Verletzungs-Pause ihr Comeback und konnte 34 Kilo im Reißen und 40 Kilo im Stoßen (43 Punkte) in die Wertung bringen. Die zweite Gruppe bildeten Volker Beuthling, Fabian Mikosch und der 1. Vorsitzende des KSC, Sandro Krieger. Für Volker Beuthling war es der finale Test vor den Deutschen Meisterschaften der Masters Ende März in Nagold. Mit 74 Kilo im Reißen und 93 Kilo im Stoßen gelang dieser ihm recht ordentlich. Lediglich die jeweils letzten Versuche mit 77 und 95 Kilo misslangen.

Auch Fabian Mikosch gab nach langer Pause sein Comeback und konnte direkt mit der besten Leistung des Teams aufwarten. 105 Kilo im Reißen und 130 Kilo im Stoßen ergaben 59,8 Punkte. Sandro Krieger erwischte leider nicht den besten Tag und konnte im Reißen nur seinen Anfangsversuch mit 105 Kilo gültig gestalten. Im Stoßen ließ es Sandro dann mit 132 Kilo „locker“ angehen. Für ihn standen am Ende 45 Punkte in der Bilanz. Auch wenn die individuellen Leistungen gut waren, reichte es am Ende nicht, um dem KSV Grünstadt zu irgendeinem Zeitpunkt des Wettkampfs gefährlich zu werden. Die Grünstädter, angeführt von Toptalent Padou Izere Shima und der Britin Fraer Morrow, gewannen ihren letzten Heimkampf der Saison mit 604,5 zu 235,8 Punkten. Für den KSC geht es wie schon erwähnt an diesem Samstag direkt wieder ans Eisen, diesmal in der Wilfried-Dietrich-Halle Schifferstadt gegen den AC Germania St. Ilgen (Beginn 18 Uhr). Hier erwarten die KSC-Verantwortlichen wieder einen knapperen Kampf.


M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt mit kämpferischem Sieg über Pforzheim

Am vergangenen Samstag stand für den KSC 07 Schifferstadt der erste Heimkampf des Jahres in der 2. Gewichtheber-Bundesliga an. Der Gegner war der SC Pforzheim. Die Pforzheimer, die trotz einiger Ausfälle im Vorfeld des Wettkampfes den KSC als „Pflichtaufgabe“ titulierten, sahen sich im Wettkampfverlauf dann doch mit einer schwierigeren Aufgabe als gedacht konfrontiert.

Mario Taubert mit starken 108 Kilo im Reißen
Mario Taubert mit starken 108 Kilo im Reißen

Die erste Gruppe des Wettkampfs bildeten für den KSC Laura Rößler, Simone Glenk und die Französin Mélanie Bonnamant. Laura, die bedingt durch die momentan stattfindenden Abitur-Prüfungen nicht optimal vorbereitet in den Wettkampf gehen konnte, konnte trotzdem mit 51 Kilo ein solides Ergebnis im Reißen einbringen. Simone zeigte einmal mehr einen technisch einwandfreien Wettkampf und steigerte sich im Vergleich zum Wettkampf gegen Speyer um 2 Kilo auf 52 Kilo im Reißen. Mélanie, die auch schon am Wochenende davor bei einem Wettkampf in Frankreich angetreten war, brachte mit 70 Kilo im Reißen fast 50 Punkte ein.

Simone Glenk blieb einmal mehr fehlerfrei in beiden Disziplinen
Simone Glenk blieb einmal mehr fehlerfrei in beiden Disziplinen

Die zweite Gruppe bestand aus den erfahrenen Athleten Mario Taubert (30 Jahre alt), dem Engländer Ben Watson und Sandro Krieger (werden dieses Jahr beide 30 Jahre alt). Dennoch gab sich keiner der drei Altersmüde – alle drei Athleten blieben in dieser Disziplin fehlerfrei. Mario steigerte sich nach überstandener Knieverletzung um 8 Kilo zum Speyer-Kampf auf 108 Kilo. Sandro konnte ebenfalls mit 115 fünf Kilo mehr als in Speyer reißen. Ben war leider immer noch durch seine Verletzung am linken Bein geschwächt, konnte aber trotzdem 130 Kilo in die Höhe bringen.  Die Pforzheimer hielten sich in dieser Disziplin den Einsatz eines ihrer Athleten offen, der krankheitsbedingt nicht die volle Leistung bringen konnte. Als abzusehen war, dass der Reißpunkt für Pforzheim außer Reichweite lag, verzichtete dieser Athlet auf seine Versuche in dieser Disziplin. Der KSC gewann das Reißen damit mit 176,7 Punkten zu 150,2 Punkten. Dieser zunächst klein erscheinende Vorsprung sollte am Ende noch ganz wichtig werden für die Schifferstadter.

Im Stoßen waren es die Frauen der ersten Gruppe, die sich keinen Fehler erlaubten und alle Versuche gültig gestalteten. Mélanie konnte sich mit 92 Kilo sogar noch zum Wettkampf der Vorwoche steigern und war mit 119 Punkten die zweitbeste Heberin des Abends hinter dem Tschechen Kamil Kucera, der im Team der Pforzheimer stand und 126 Punkte erzielte. Simone kam mit 63 Kilo im Stoßen auf 62 Punkte, was 8 Punkte mehr als gegen Speyer waren. Laura stieß 65 Kilo und blieb mit 73 Punkten nur minimal unter ihrem Ergebnis gegen Speyer.

Laura Rößler blieb in einem guten Wettkampf nur knapp unter ihrem Ergebnis gegen Speyer
Laura Rößler blieb in einem guten Wettkampf nur knapp unter ihrem Ergebnis gegen Speyer

Die zweite Gruppe war fest gewillt sich dem Sturm der Pforzheimer im Stoßen entgegenzustellen, die sich mit dem Superschwergewicht Kucera einen Vorteil in dieser Disziplin erhofften. Mario schaffte im zweiten Versuch 136 Kilo, scheiterte aber leider denkbar knapp an 140 Kilo im letzten Versuch. Trotzdem knackte er mit 81,4 Punkten die 80-Punkte-Marke. Ben wurde auch in dieser Disziplin von seiner Verletzung gebremst, konnte aber 160 Kilo und somit 84 Punkte beisteuern. Sandro leistete sich im zweiten Versuch mit 141 Kilo einen kleinen Schnitzer, den er dann aber im letzten Versuch wieder ausbügelte. Erwartungsgemäß ging der Pforzheimer Kucera in dieser Disziplin mit 215 Kilo aufs Ganze, um zumindest den Punkt im Stoßen für die Gäste zu holen. Die Pforzheimer holten sich so den Stoßpunkt mit einem Vorsprung von 15 Kilo. Dies reichte allerdings nicht, um dem KSC den Gesamtsieg zu nehmen. Am Ende gewannen die Schifferstadter mit 484,4 zu 472,9 (2:1 Punkte) gegen die Pforzheimer und verteidigten damit Tabellenplatz drei.

Sandro Krieger mit guten 115 Kilo im Reißen
Sandro Krieger mit guten 115 Kilo im Reißen

Sandro Krieger zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und vor allem mit der des Teams. Nur 4 Fehlversuche sprechen für eine gute Qualität.“. Auch die Betreuer um Coach Günter Renner, Carina Krieger und Dennis Pietruschka freuten sich über die nicht eingeplanten Punkte.
M. Taubert

Die Videos zum Wettkampf gibts hier:
YouTube

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Zwei dritte Plätze für das KSC 07 – Masters – Team

Zweimal hintereinander ging es für das Team der Masters-Liga des KSC 07 Schifferstadt nach Mainz. Zunächst stand am 25.01. der dritte Kampftag in Mainz-Weisenau an.

Das Team um Volker Beuthling, Andreas Eichhorn und Heinz Kuhn belegte hier in der Mannschaftswertung den dritten Platz. Heinz Kuhn konnte trotz eines misslungenen Anfangsversuches im Reißen mit 40 Kilo sich auf 44 Kilo steigern und mit 53 Kilo im Stoßen insgesamt 322 Sinclair-Punkte erreichen, die zweithöchste Punktzahl des Tages. Andreas Eichhorn zeigte mit 45 Kilo im Reißen und 60 Kilo im Stoßen eine gute Leistung (161 Punkte). Volker Beuthling gelang mit 66 Kilo im Reißen und 90 Kilo im Stoßen die fünftbeste Leistung des Tages (273 Punkte). Damit belegte der KSC 07 hinter dem AC 09 Laubenheim und dem AC Weisenau vor der TSG Haßloch den dritten Platz.

Zwei Wochen später ging es wieder nach Mainz, diesmal nach Laubenheim. Diesmal sicherte sich Heinz Kuhn den Titel des besten Hebers mit 324,1 Punkten (42 Kilo im Reißen und 55 Kilo im Stoßen). Andreas Eichhorn steigerte sich im Reißen auf 48 Kilo (167,8 Punkte). Volker Beuthling erwischte leider einen gebrauchten Tag im Reißen und bewältigte lediglich die Anfangslast mit 65 Kilo. Dafür brachte er starke 95 Kilo im Stoßen zur Hochstrecke. An diesem Tag war er damit der sechststärkste Heber mit 284,6 Punkten. In der Abschluss-Tabelle der Masters-Liga-Saison belegt damit der KSC 07 Schifferstadt den dritten Platz.

 

 

M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt unterliegt dem neuen Tabellenführer

Am vergangenen Samstag begann für den KSC 07 Schifferstadt die Rückrunde in der 2. Gewichtheber-Bundesliga. Die Schifferstadter wurden in Speyer vom AV 03 mit einer starken zweiten Mannschaft erwartet. Für den KSC stand dieser Wettkampf unter keinem guten Zeichen. Bis zum Montag stand noch nicht fest, ob die beiden Gaststarter Bastien Bonnamant und Ben Watson heben können, da sich beide leichte Verletzungen zugezogen hatten. Der Rest der Mannschaft befindet sich nach der besinnlichen Weihnachtszeit noch in der Aufbauphase bzw. im Prüfungsstress.

Die Tabellenspitze verloren, aber dennoch zufrieden: Die Mannschaft des KSC 07 Schifferstadt
Die Tabellenspitze verloren, aber dennoch zufrieden: Die Mannschaft des KSC 07 Schifferstadt

Dennoch machte sich das Sextett um Laura Rößler, Simone Glenk, Sandro Krieger, Bastien Bonnamant, Ben Watson und Mario Taubert frohen Mutes auf den Weg nach Speyer. Simone Glenk begann für den KSC den Wettkampf und steigerte sich von 48 auf 50 Kilo, nachdem sie im zweiten Versuch noch an 50 Kilo gescheitert war. Sie befindet sich momentan in der Lernphase für ihre Klausuren an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen. Laura Rößler konnte ihren ersten Reißversuch mit 52 Kilo leider nicht in die Wertung bringen, bewältigte aber nach den 52 auch noch 55 Kilo im dritten Versuch. Auch Sie befindet sich momentan in der Prüfungsphase für das Abitur. Der nach wie vor mit dem Hausbau beschäftigte Sandro Krieger musste nach einem guten Anfangsversuch mit 105 Kilo sich zunächst 110 Kilo geschlagen geben, konnte diese im dritten Versuch aber zur Hochstrecke bringen. In der zweiten Gruppe brachte Mario Taubert 100 Kilo nach zuvor bewältigten 90 und 95 Kilo in die Wertung für den KSC. Dafür erhielt er vom Sprecher/Trainer der Speyerer, Frank Hinderberger, das Prädikat „Gewichtheben Alter Schule“. Bastien Bonnamant, der sich zum Glück rechtzeitig von seiner Verletzung erholt hatte, leistete sich leider direkt einen Fehlversuch mit 110 Kilo, konnte aber nach einem gültigen zweiten Versuch noch 113 Kilo im dritten Versuch stemmen. Der Engländer Ben Watson, geplagt von einer Verletzung der Adduktoren, bestritt den Wettkampf nicht mit voller Kraft und brachte 125 Kilo in die Wertung, ohne dabei in die Hocke gehen zu müssen. Nach dem Reißen lag der AV 03 Speyer II schon mit 74 Punkten in Führung. Diese Führung sollten die Speyerer im Stoßen auch noch weiter ausbauen.

Die KSC-Athleten gingen in dieser Disziplin sehr konzentriert zu Werke und leisteten sich insgesamt nur noch einen Fehlversuch. Laura schaffte mit einer starken kämpferischen Leistung im zweiten Versuch 64 Kilo, 65 Kilo waren im dritten Versuch dann leider zu schwer. Mit 78 Punkten war sie an diesem Tag hinter Bastien Bonnamant mit 97 Punkte die zweitstärkste KSC-Heberin. Bastien gelangen starke 145 Kilo in 3 gültigen Versuchen in dieser Disziplin. Auch Simone zeigte drei technisch gute Versuche und brachte 61 Kilo, somit 54 Punkte, in die Wertung. Mario steigerte sich über die Stationen 120 und 126 Kilo auf 132 Kilo, damit blieb er mit 69,8 Punkten hauchdünn hinter Ben Watson mit 70 Punkten in der Mannschafts-internen Rangliste. Nach seinen Knieproblemen in den letzten Monaten scheint es jetzt wieder langsam aufwärts zu gehen. Ben ging auch im Stoßen nicht volles Risiko und bewältigte 152 Kilo mit spielerischer Leichtigkeit. Sandro bestätigte und übertraf sogar seine gute Trainingsform und konnte nach 128 und 135 auch 140 Kilo (59 Punkte) im letzten Versuch stoßen. Er fasste den Wettkampf zusammen mit den Worten „Auch wenn wir am Ende verloren haben, haben wir eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Wir gehen mit Optimismus in die kommenden Wettkämpfe.“ Das Betreuer-Team um Carina Krieger, Vanessa Stauder und Günter Renner zeigte sich ebenfalls zufrieden nach dem Wettkampf. Am Ende gewann der AV 03 Speyer II mit 580 zu 427,8 Punkten. Den nächsten Wettkampf bestreitet der KSC 07 Schifferstadt am 08.02. zu Hause gegen den SC Pforzheim.

 

M. Taubert

 

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Masters mit gutem Auftritt bei den International German Masters Open 2019 in Eisenbach

Mit Volker Beuthling und Heinz Kuhn stellte der KSC 07 Schifferstadt zwei Starter bei den diesjährig erstmals stattfindenden International German Masters Open in Eisenbach. Dieser Wettkampf diente gleichzeitig als Qualifikations-Turnier für die Europa- und Weltmeisterschaften der Masters 2020. Die Qualifikation wurde aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen der letzten Jahre notwendig.

Volker Beuthling lieferte trotz Problemen im Stoßen einen starken Wettkampf
Volker Beuthling lieferte trotz Problemen im Stoßen einen starken Wettkampf

Eisenbach, gelegen im Hochschwarzwald nahe Titisee, erwartete die Teilnehmer mit besten Bedingungen und einer gelungenen Organisation. Von den 200 erwarteten Teilnehmern erschienen am Ende doch nur leider 60. Volker Beuthling begann den Wettkampf mit 73 Kilo im Reißen und steigerte sich über 76 auf eine Saisonbestleistung von 78 Kilo. 90 Kilo ließ er für den ersten Versuch im Stoßen auflegen. Nach dem gültigen ersten Versuch steigerte er auf 95 Kilo, konnte diese Last aber leider zweimal nach gutem Umsatz nicht ausstoßen. Dennoch belegte Volker am Ende den ersten Platz in der Altersklasse 4, Gewichtsklasse bis 73 Kilo.

 

Heinz Kuhn wurde mit der Masters-Ehrenmedaille des BVDG ausgezeichnet
Heinz Kuhn wurde mit der Masters-Ehrenmedaille des BVDG ausgezeichnet

Heinz Kuhn ging in der Altersklasse 10, Gewichtsklasse bis 89 Kilo an den Start. Er begann den Wettkampf im Reißen mit gültigen 41 Kilo. Auch die nachfolgenden Versuche mit 43 und 44 Kilo gelangen gut. Im Stoßen setzte er dann seinen guten Wettkampf fort und erreichte über die Stationen 48 und 52 Kilo seine Endlast von 54 Kilo. Damit tat er es seinem Vereinskollegen Volker Beuthling gleich und landete auf dem ersten Platz in seiner Gewichts- und Altersklasse. Beide Athleten haben damit einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die EM und WM nächsten Jahres getan. Im Anschluss an den Wettkampf wurde Heinz Kuhn sogar noch mit der Masters-Ehrenmedaille des Bundesverbands Deutscher Gewichtheber geehrt für sein erfolgreiches Engagement um den Masters-Sport.

 

M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt holt zweiten Sieg im zweiten Wettkampf

Am vergangenen Samstag stand für den KSC 07 Schifferstadt das zweite Duell in der 2. Bundesliga an. Beim ersten Heimkampf der Saison gastierte der KSV Lörrach 02 in Schifferstadt. Leider von Verletzungen geplagt, traten die Lörracher nur zu fünft an, also mit einem Athleten weniger als vorgesehen. Dadurch sanken die Chancen der Gäste auf einen Punktgewinn erheblich.

Dennoch gingen die Lörracher gut gelaunt in den Wettkampf. Doch bevor es losgehen konnte, streikte die Technik. Das Wettkampf-Computerprogramm des Bundesverbandes versagte den Dienst. Nun musste die Wettkampf-Dokumentation auf die altmodische Art gehandhabt werden – per Handschrift auf Papier. Nachdem kurz umdisponiert wurde, rückte der Sport in den Vordergrund. Die erste Gruppe der Schifferstadter um Laura Rößler, Simone Glenk und Mélanie Bonnamant startete, wie mittlerweile fast schon gewohnt, zuverlässig in die erste Disziplin des Wettkampfs, das Reißen. Lediglich Mélanie erlaubte sich einen Fehlversuch mit 74 Kilo, der aber nicht weiter ins Gewicht fiel. Mit geschafften 72 Kilo steuerte sie sehr starke 51,5 Punkte für die Mannschaft der Schifferstadter bei. Simone (56 Kilo) und Laura (60 Kilo) konnten sich im Vergleich zum Wettkampf gegen Mutterstadt weiter steigern. Die zweite Gruppe bestand aus Sandro Krieger, Mario Taubert und Bastien Bonnamant, dem Bruder von Mélanie, der zu dieser Saison vom AC Altrip nach Schifferstadt wechselte. Bastien blieb in seinem ersten Wettkampf für den KSC fehlerfrei und bewältigte mit 115 Kilo im Reißen und 143 Kilo im Stoßen die Tageshöchstwerte des Wettkampfs. Sandro scheiterte knapp an 115 Kilo im letzten Versuch, gute 110 Kilo gingen für ihn in die Wertung. Mario, beeinträchtigt durch Probleme mit dem linken Knie, musste sich mit 95 Kilo im Reißen zufriedengeben. Damit stand es nach dem Reißen 188,1 zu 170,4 für Schifferstadt. Im Stoßen merkte man dann Mélanie die Belastungen der vergangenen Wochen an, sie hatte schon an den beiden zurückliegenden Wochenenden jeweils einen Wettkampf. Ihr gelang leider nur der zweite Versuch mit dennoch starken 90 Kilo. Laura stieß 69 Kilo und scheiterte nur knapp an 71 Kilo im dritten Versuch, als ihr das hintere Bein beim Ausstoß wegrutschte. Simone blieb auch in dieser Disziplin fehlerfrei und brachte kämpferisch 67 Kilo in die Wertung. Mario begann in der 2. Gruppe für Schifferstadt das Stoßen mit einem Sicherheits-Versuch bei 115 Kilo und verzichtete auf weitere Versuche, da der Vorsprung auf die Lörracher jetzt schon groß genug war. Im internen Duell zwischen Sandro und Bastien blieb Sandro mit 140 Kilo nur knapp hinter Bastien. Der KSC gewann damit auch das Stoßen. Das Gesamtergebnis lautete 492,2 : 428,8 Punkte für Schifferstadt. Dadurch steht der KSC 07 Schifferstadt im Moment an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Gruppe A.

 

M. Taubert

 

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Lea Blakaj gewinnt bei Jugendliga-Debut

Nur zwei Wochen nach der ersten Runde der neuen Jugendliga-Saison fand der zweite Runden-Kampf in Speyer statt. Der KSC 07 Schifferstadt ging diesmal sogar mit 2 Athleten mehr als im ersten Kampf, insgesamt sechs Startern, in die Konkurrenz.

Lea Blakaj gewann auf Anhieb ihren ersten Wettkampf
Lea Blakaj gewann auf Anhieb ihren ersten Wettkampf

Im letzten Wettkampf nicht dabei, gab Joshua Keppler sein Saison-Debut in der Altersklasse des Jahrgangs 2011. Er gewann seine Altersklasse vor allem aufgrund seiner Stärken in der Athletik. Beispielhaft hierfür sind 37 Liegestütze in 30 Sekunden, mehr als doppelt so viel wie sein Konkurrent und einer der höchsten Werte des Tages. Den Höchstwert in dieser Disziplin setzte ebenfalls ein Schifferstadter. 51 Liegestützen schaffte Jonathan Günthert. Und das bei einem Körpergewicht von nur 18,5 Kilo. Am Ende belegte er den 5. Platz in seiner Altersklasse (Jahrgang 2010) vor seinem Vereinskameraden Moritz Fink. Moritz lieferte ebenfalls einen guten Wettkampf und konnte seine Bestleistung im Stoßen auf 11 Kilo erhöhen. Auch Max Bauer konnte seine Leistungen im Vergleich zum Wettkampf vor zwei Wochen steigern. Er schaffte 13 Kilo im Reißen und 14 Kilo im Stoßen. Damit gewann er seine Altersklasse (Jahrgang 2009). Außerdem erreichte er die schnellsten Laufzeiten der ganzen E-Jugend. Lea Blakaj lieferte sich in ihrem allerersten Wettkampf ein spannendes Duell mit Mila Jester, die ebenfalls für den KSC startet und den letzten Jugendliga-Wettkampf für sich entscheiden konnte. Die starken Ergebnisse in der Athletik von Lea machten hier den Unterschied. Im Gewichtheben hatte Mila mit 13 Kilo im Reißen und 14 Kilo im Stoßen noch die Nase vorn. Lea brachte es hier auf 7 Kilo im Reißen und 8 Kilo im Stoßen. Allerdings konnte Lea sich am Ende vor allem durch eine schnelle Laufzeit in der Athletik den Gesamtsieg des Jahrgangs 2009 vor Mila sichern. Das auch schon in Trier erfolgreiche Trainerteam um Carina und Sandro Krieger, sowie Günter Renner zeigte sich nach dem Wettkampf zufrieden mit dem 3. Platz in der Mannschaftswertung. „Man hat den Kindern den Halloween-Stress zwar angemerkt, aber dennoch haben alle eine gute Leistung gezeigt.“, so Carina Krieger.


M. Taubert

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2. Platz für den KSC 07 Schifferstadt beim Mastersliga-Auftakt

Am vorletzten Wochenende trafen sich in den Räumlichkeiten der TSG Haßloch die Mannschaften der Masters-Liga Rheinland-Pfalz zum ersten Wettkampf der neuen Saison. Für die Mannschaft des KSC 07 Schifferstadt gingen Andreas Eichhorn, Volker Beuthling und Heinz Kuhn an den Start. Sylvia Buhl, auch startberechtigt für den KSC, allerdings zu kurzfristig gemeldet, ging außer Konkurrenz an die Hantel. Sie zeigte ein gutes Comeback nach arbeitsbedingter Pause mit 6 gültigen Versuchen. Fehlerfrei blieb ebenfalls Volker Beuthling, der mit 75 Kilo im Reißen und 95 Kilo im Stoßen einen starken Wettkampf zeigte. Damit erzielte er die zweitbeste Leistung, nach Punkten, des Teams. Für den anstehenden Qualifikations-Wettkampf zur Masters-Weltmeisterschaft scheint er bestens vorbereitet zu sein. Ebenfalls in guter Verfassung zeigte sich trotz Trainingspause Heinz Kuhn. Er leistete sich nur einen Fehlversuch im Reißen und erzielte mit 43 Kilo im Reißen und 53 Kilo im Stoßen die meisten Punkte für das Schifferstadter Team. Andreas Eichhorn steuerte mit 163 Sinclair-Punkten (50 Kilo im Reißen und 58 Kilo im Stoßen) die drittbeste Leistung des Teams bei. In der Endabrechnung belegte der KSC den zweiten Platz hinter den Mannschaften aus Mainz-Laubenheim und der TSG Haßloch.

 

M. Taubert

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Gelungener Start für den KSC in die neue Jugendliga-Saison

Mit vier Teilnehmern fuhr der KSC 07 Schifferstadt am vorletzten Wochenende nach Trier zur ersten Runde der neuen Jugendliga-Saison. Für die Betreuer, Kinder und mitgereisten Eltern begann der Sonntag ungewohnt früh mit der Abfahrt um 7 Uhr.

Moritz Fink errang einen starken 4. Platz in einer hochbesetzten Konkurrenz
Moritz Fink errang einen starken 4. Platz in einer hochbesetzten Konkurrenz

Aber das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Alle Athleten des KSC zeigten sich in guter Form und boten starke Leistungen im insgesamt mit 44 Teilnehmern großen Starterfeld. In der am stärksten besetzten Klasse (Jahrgang 2010) errang Jonathan Günthert mit soliden Leistungen im Gewichtheben (3 Kilo im Reißen und 5 Kilo im Stoßen)  und starken Ergebnissen in der Athletik den 6. Platz. Mila Jester (12 Kilo im Reißen und 13 Kilo im Stoßen) erreichte in ihrer Altersklasse, ebenso wie Max Bauer (beide Jahrgang 2009), den 1. Platz. Max hob konzentriert und bewältigte 11 Kilo im Reißen und 13 Kilo im Stoßen. Besonders hervorzuheben ist Moritz Fink, der einen hervorragenden 4. Platz in seiner Altersklasse (Jahrgang 2010) erkämpfen konnte. Er erhielt sogar den besten Technikwert der Schifferstadter im Reißen bei 8 Kilo mit 7,0 Punkten. Dazu kamen dann noch gute 10 Kilo im Stoßen. Am Ende erreichte der KSC 07 Schifferstadt den 4. Platz in der Gesamtwertung hinter dem Team des AC 1892 Mutterstadt. Die Betreuer Carina und Sandro Krieger, sowie Günter Renner zeigten sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge. Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Eltern, die nicht nur ihre Kinder, sondern auch die Betreuer des KSC an diesem langen Tag sehr gut unterstützten. Ein gelungener Start für den KSC in die neue Jugendliga-Saison!

M. Taubert

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KSC 07 Schifferstadt gewinnt überraschend 3:0 in Mutterstadt

Am vergangenen Samstag bestritt die Staffel des KSC 07 Schifferstadt auswärts ihren ersten Wettkampf der neuen Saison in der 2. Bundesliga gegen die zweite Mannschaft des AC 1892 Mutterstadt. Die zweite Mannschaft der Mutterstädter, die frisch aus der Regionalliga aufgestiegen war, wurde im Vorfeld von den Verantwortlichen des KSC als mindestens auf Augenhöhe oder besser angesehen. Ein Wettkampf auf Augenhöhe wurde es dann auch.

Nach dem Reißen der ersten Gruppe, bestehend aus Laura Rößler, Simone Glenk und der Französin Mélanie Bonnamant, lag der KSC mit 14 Punkten vor dem AC Mutterstadt. Das Damen-Trio leistete sich hier nur einen Fehlversuch und glänzte mit durchweg guten Leistungen. Simone zeigte drei gültige Versuche und konnte mit 54 Kilo sogar drei Kilo mehr als bei den Südwestdeutschen Meisterschaften reißen. Mélanie hob 71 Kilo und blieb mit 49,5 Punkten nur knapp unter der 50-Punkte-Marke. Laura konnte mit 57 Kilo im Reißen starke 35,5 Punkte einbringen. Als dann die zweite Gruppe ihre ersten Versuche absolviert hatte, wendete sich das Blatt. Der AC lag nun mit 13,2 Zählern vorne. Der Engländer Ben Watson, Sandro Krieger und Mario Taubert hoben allerdings sehr konzentriert und mutig. Mario konnte alle drei Versuche einbringen und erreichte mit 110 Kilo eine lange nicht bewältigte Last. Sandro konnte leider nach erfolgreichen 115 Kilo den dritten Versuch mit 120 Kilo nicht in die Wertung bringen. Somit ergab sich vor dem letzten Versuch des Reißens ein Rückstand von 6,2 Punkten. Dieser Versuch gehörte Ben Watson vom KSC. Er ließ die fehlenden 7 Kilo auflegen und unter der lautstarken Anfeuerung der Mannschaftskollegen konnte er 147 Kilo zur Hochstrecke bringen. Somit ging der erste Punkt nach Schifferstadt.

Im Stoßen gingen die Sportler des KSC nun befeuert durch den Punktgewinn konzentriert zur Sache und leisteten sich insgesamt nur zwei Fehlversuche. Die ersten Gruppen beider Mannschaften waren hier ungefähr im Gleichstand. Laura erreichte mit 66 Kilo im Stoßen insgesamt 80 Relativpunkte. Simone blieb auch in dieser Disziplin fehlerfrei und feierte mit 65 Kilo im Stoßen (69 Punkte insgesamt) ein mehr als gelungenes Bundesliga-Comeback. Mélanie avancierte einmal mehr durch 90 Kilo im Stoßen zur stärksten Heberin des Tages mit sehr guten 118 Punkten in der Gesamtwertung. Die zweite Gruppe des KSC schuf dann ein Polster von zeitweise 11,8 Punkten. Die Herren blieben hier fehlerlos. Mario konnte durch die geschafften 145 Kilo im letzten Versuch mit 91,4 Punkten sein bisher stärkstes Ergebnis für den KSC einbringen. Sandro zeigte trotz leichter Probleme beim Aufwärmen drei saubere Versuche und stieß 141 Kilo. Ben reihte sich mit 170 Kilo im Stoßen und insgesamt 113 Punkten hinter Mélanie als zweitstärkste Kraft des KSC ein. Armin Uhl vom AC Mutterstadt versuchte noch in seinem letzten Versuch den Abstand einzuholen, aber scheiterte an 162 Kilo. Das Gesamtergebnis lautete dann 519,8 : 537,4 - Damit gingen auch die Punkte im Stoßen und Zweikampf an den KSC 07 Schifferstadt. Trainer Günter Renner zeigte sich nach dem Wettkampf rundum zufrieden mit den gezeigten Leistungen der Schifferstadter. „Ein perfekter Saisonstart.“ lautete sein kurzes Fazit.

 

 

 

M. Taubert

 

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Starker KSC-Auftritt bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Insgesamt acht Athleten schickte der KSC 07 Schifferstadt bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Gewichtheben am letzten August-Wochenende ins Rennen.

Leider fielen mit Aurelia v. Cieminski, Tim Weishaupt und Fabian Mikosch drei Athleten kurzfristig aus. Die verbleibenden Athleten konnten sich fast alle eine Medaille sichern. Den Anfang machten Martin Renner (Gewichtsklasse bis 89 Kilo), Volker Beuthling (bis 73 Kilo) und Heinz Kuhn (bis 89 Kilo) am Freitag in den Altersklassen der Masters. Jeder von ihnen sicherte sich den ersten Platz in seiner jeweiligen Gewichts- und Altersklasse. Einen besonders guten Wettkampf legte Volker Beuthling hin, der mit sechs gültigen Versuchen ohne Fehlversuch blieb und 172 Kilo im Zweikampf erreichte. Den Samstag begann Nils Hardt in der Altersklasse der Jugend für den KSC und auch er konnte sich mit nur einem Fehlversuch den Titel in der Klasse bis 61 Kilo sichern. Er scheiterte knapp an einer neuen Bestleistung im Stoßen von 75 Kilo. Danach ging das Damen-Trio, bestehend aus Laura Rößler (Juniorinnen bis 59 Kilo), Simone Glenk und Isabell Kuhn (beide Altersklasse der Aktiven bis 64 Kilo) an den Start. Alle drei meisterten ihre Sache mehr als ordentlich. Am Ende gab es für Laura mit guten 128 Kilo im Zweikampf die Goldmedaille. Simone, die an diesem Tag ihr Comeback im KSC-Trikot gab, zeigte einen super Wettkampf ohne Fehlversuch und erreichte mit 116 Kilo im Zweikampf den zweiten Platz. Isabell konnte ihre Bestleistungen weiter verbessern und erreichte mit 92 Kilo im Zweikampf den vierten Platz. Am Abend ging dann mit Sandro Krieger der letzte Schifferstadter an die Hantel. Mit sechs blitzsauberen Versuchen konnte er sich den zweiten Platz hinter dem Mutterstadter Daniel Siegel in der Gewichtsklasse bis 96 Kilo sichern. Für die in 4 Wochen beginnende Bundesliga-Runde sind 262 Kilo im Zweikampf eine mehr als gute Ausgangsposition. Das Betreuerteam um Günter Renner, Carina Krieger, Dennis Pietruschka und Mario Taubert zeigte sich am Ende des Tages sehr erfreut über die guten Leistungen.

 

M. Taubert

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Reißen/Stoßen/Zweikampf/Platz

 

Martin Renner          107 / 120 / 227 / 1
Volker Beuthling      77 / 95 / 172 / 1
Heinz Kuhn              47 / 56 / 103 / 1
Nils Hardt                 56 / 71 / 127 / 1
Laura Rößler            57 / 71 / 128 / 1
Simone Glenk          51 / 65 / 116 / 2
Isabell Kuhn             42 / 50 / 92 / 4
Sandro Krieger         116 / 146 / 262 / 2

 

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Erfolgreicher Sommer für den KSC 07 Schifferstadt

Der naturgemäß wettkampfarme Sommer (in dieser Zeit finden typischerweise weniger Wettkämpfe im Gewichtheben statt) verlief für den KSC 07 Schifferstadt erfolgreich.

Nach dem letzten Kampf der 2. Bundesliga fand im April in Didcot/England ein Wiederaufleben der alten Gewichtheber-Freundschaft mit dem Team der St. Birinus School statt. Die Delegation des KSC lieferte sich einen schönen, freundschaftlichen Wettkampf mit dem Team aus Didcot, für das u. a. der aus dem Bundesliga-Team bekannte Ben Watson hebt. Der Kampf ging leider verloren, jedoch lag der Fokus darauf, den Austausch wiederzubeleben, eine gute Zeit bei den hervorragenden Gastgebern zu verbringen und hoffentlich einen Grundstein für weitere Vergleichs-Wettkämpfe zu legen.

Danach trat Nils Hardt im Juni bei den Internationalen Deutschen Jugend-Mehrkampf-Meisterschaften in seinem ersten Wettkampf überhaupt für den KSC an. Von diesem großen Rahmen für einen ersten Wettkampf unbeeindruckt, lieferte Nils einen klasse Wettkampf ab. Nach den gut bewältigten Athletik-Disziplinen (Pendel-Lauf, Schockwurf, Dreier-Hopp) konnte Nils auch mit 52 Kilo im Reißen und 70 Kilo im Stoßen überzeugen. Am Ende bedeutete dies einen guten 7. Platz für Nils.

 

Laura Rößler wurde Ende Juli zu einem Lehrgang des Gewichtheber-Bundesverbandes nach Yamanashi/Japan eingeladen. Das Trainingslager erstreckte sich über 2 Wochen und beinhaltete neben vielen Trainingseinheiten mit den einheimischen Sportlern auch einen Auftritt im japanischen Fernsehen.

 

Bundesliga-Heber Mario Taubert ging Ende Juli für seinen Heimatverein, den TSV Blau-Weiß 65 Schwedt, bei den German Open in Braunschweig an den Start. Betreut von Ex-Heber Dennis Pietruschka erreichte Mario mit 105 Kilo im Reißen und 142 Kilo im Stoßen in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo den 5. Platz.

 

Des Weiteren freut sich der KSC, dass die Thüga Energienetze GmbH ihr Sponsoring des KSC verlängert hat. Dies umfasst auch Sachspenden, die den KSC KIDS zugutekommen.

 

Im Oktober beginnt für die Mannschaft der 2. Bundesliga die neue Saison, die sicherlich keine einfache wird. Aufgrund der Umstrukturierung der 1. Bundesliga stiegen starke Mannschaften in die 2. Liga ab und mit der 2. Mannschaft des AC Mutterstadt gibt es einen als Titelanwärter einzuschätzenden Aufsteiger. Am 5. Oktober kommt es direkt zum Pfalz-Derby in Mutterstadt, auf dass die KSC-Heber schon fleißig hintrainieren. Besonders für Mario Taubert, der erst letztes Jahr vom AC Mutterstadt zum KSC gewechselt ist, dürfte dieser Wettkampf ein ganz besonderer werden.

 

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Heinz Kuhn wird erneut Weltmeister

Am 17. August fanden die Weltmeisterschaften im Gewichtheben der Masters in Montreal/Kanada statt. Für den KSC 07 Schifferstadt machte sich Heinz Kuhn auf die weite Reise. Aus taktischen Gründen ging Heinz Kuhn hier nicht in seiner gewohnten Gewichtsklasse -89kg, sondern in der nächsthöheren Gewichtsklasse -96kg an den Start. Im Reißen wurde mit 44 Kilo begonnen. Der zweite Versuch wurde leider ungültig bewertet. Diesen Fehler konnte Heinz Kuhn aber im letzten Versuch ausbügeln, so dass am Ende 46 Kilo für ihn zu Buche standen. Im Stoßen gelang ein perfekter Wettkampf über die Stationen 50, 55 und 58 Kilo. Das bedeutete am Ende die erfolgreiche Verteidigung seines schon im letzten Jahre errungenen Weltmeister-Titels. Der KSC gratuliert recht herzlich!

 

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Volker Beuthling erreicht Platz 5 auf der Masters-EM

Die diesjährigen Europameisterschaften der Masters im Gewichtheben fanden am vergangenen Wochenende im finnischen Rovaniemi statt. Als einziger Starter für den KSC 07 Schifferstadt ging Volker Beuthling in der Gewichtsklasse bis 73 Kilo ans Eisen.

Der 53-jährige startete als ältester Athlet der Altersklasse bis 54 Jahre. Volker
begann das Reißen gut mit 73 Kilo und meisterte auch leicht die Steigerung auf 76 Kilo. Für den dritten Versuch ließ er 80 Kilo auflegen. 5 Kilo mehr als seine
Saisonbestleistung der vergangenen Bundesliga-Saison. Leider scheiterte er knapp an dieser Last. Dies bedeutete Platz 5 in der ersten Disziplin. Im Stoßen begann Volker den Wettkampf gewohnt souverän mit 85 Kilo und steigerte nach geschafften 90 Kilo auf 95 Kilo. Nach einem guten Umsatz hatte hier allerdings die Kraft leider nicht mehr gereicht, um die Hantel sauber in einem Rutsch über den Kopf zu bringen. Die Kampfrichter werteten den Versuch folglich als ungültig. Auch in dieser Disziplin, und somit auch in der Zweikampf-Wertung, bedeutete das den 5. Platz für Volker. Ein gutes Ergebnis für Volker, der nächstes Jahr in der nächsthöheren Altersklasse starten wird und dort dann wieder zu den jüngsten gehört.


M. Taubert

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Freundschaftskampf zwischen dem St. Birinus Weightlifting Club und dem KSC 07 Schifferstadt

Am vergangenen Wochenende trat eine Delegation bestehend aus 6 Personen die Reise zu unseren englischen Freunden nach Didcot in der Nähe von Oxford, England an.

Am Donnerstagabend startete die Reise über London. Am Flughafen holten uns die englischen Sportfreunde mit dem Bus ab. Schon hier war die freundschaftliche Stimmung und Freude einander zu sehen zu spüren. Am nächsten Tag stand der Besuch der Universität zu Oxford mit dem Trainer der englischen Mannschaft, Philip Karlsson, an. Es ging durch verschiedene architektonisch sehenswerte Gebäude und Colleges der Universität. Hier wurde die ausgebuffte Taktik der Engländer spürbar, durch einen langen Fußmarsch die Beine der Schifferstadter vor dem Wettkampftag müde zu machen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einer letzten Teambesprechung in der Hotelbar. Am Wettkampftag ging es nachmittags dann zur Wettkampfstätte, wo zunächst die Jugend des Vereins in einer ersten Veranstaltung hob. Dort stieß auch Betreuer Marcel Schetterl zur Mannschaft. Er befand sich zufällig zeitgleich in London und erklärte sich bereit die Mannschaft zu coachen. Dann wurde es mehr oder weniger ernst für die KSC-Sportler. Die Motivation war den Sportlern deutlich anzumerken. Mario Taubert stellte schon den ersten Rekord auf der Waage auf. 82,3 Kilo – soviel hatte er noch nie gewogen. Trainer Günter Renner wird ihn wohl noch aufs Laufband schicken müssen, bevor die Saison beginnt. Den Wettkampf bestritt der KSC mit nur 5 Sportlern, da Carina Krieger verletzungsbedingt leider nur die Rolle der Betreuerin wahrnehmen konnte. Dafür wurde je ein Ergebnis der Engländer pro Disziplin gestrichen. Der Wettkampf-Modus entsprach dem der Bundesliga, d. h. es wurde auch in zwei Gruppen gehoben. Die erste Gruppe bildeten Laura Rößler und Isabell Kuhn. Beide zeigten 6 blitzsaubere Versuche. Laura avancierte mit 87 Punkten einmal mehr zur besten Heberin im Schifferstadter Team. Eine sehr gute Leistung, gemessen an dem Umstand, dass sie momentan nicht viel trainieren kann. Isabell konnte erfolgreich die 50-Kilo-Marke im Stoßen knacken. Damit hat sie sich selbst für ihr hartes Training der letzten Monate belohnt. Die zweite Gruppe bildeten die Männer im Team. Volker Beuthling zeigte sich in hervorragender Verfassung vor der anstehenden EM im finnischen Rovaniemi. Einen kleinen Patzer im zweiten Versuch des Reißens mit 75 Kilo konnte Volker im dritten Versuch wieder ausbügeln. Dazu stieß er noch 95 Kilo und am Ende standen 25 Punkte für Volker zu Buche. Mario Taubert zeigte an seinem 30. Geburtstag vor allem im Stoßen eine starke Leistung mit 145 Kilo. Ein Ergebnis, dass er in der letzten Runde nicht erreichte. Damit blieb er nur 0,6 Punkte hinter Laura. Sandro Krieger startete unglücklich in den Wettkampf mit ungültigen 113 Kilo, konnte sich aber in den Folgeversuchen auf starke 120 Kilo steigern. Im Stoßen war es leider nicht sein Tag, er konnte nur die Anfangslast von 142 Kilo bewältigen. 147 und 150 Kilo waren in den Folgeversuchen an diesem Tag einfach nicht drin. Der Brite Ben Watson, der in der Bundesliga für den KSC an die Hantel geht, zeigte mit 140 Kilo im Reißen und 166 Kilo im Stoßen seine gute Form. Diese 166 Kilo bedeuteten auch den Höchstwert des Tages im Stoßen. Am Ende gewann die Mannschaft des St. Birinus Weightlifting Club mit 375,9 zu 300,4 Punkten. Der Abend wurde dann noch gemütlich ausklingen gelassen bei einem vom Sprecher und Kampfrichter James ‚Mr. T‘ Thompson organisierten Barbecue.

Der KSC bedankt sich sehr herzlich bei den englischen Sportfreunden, allen voran Philip Karlsson und Ben Watson, für das große Engagement und die hervorragende Ausrichtung des Wettkampfs. Ein rundum gelungenes Programm machte diese Reise zu einem vollen Erfolg. Vielleicht kann dieses Ereignis auf deutscher Seite im nächsten Jahr wiederholt werden.

 

M. Taubert

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Überraschungserfolg für Maximilian Bauer

Einen wahren Wettkampfmarathon hatten die jungen Gewichtheber bei den Süddeutschen Meisterschaften in Grünstadt zu bestehen. Über 2 Tage kämpften die 10 bis 15 jährigen Athleten aus Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz um Titel und Platzierungen. Der KSC 07 Schifferstadt war mit 3 Teilnehmern vertreten.

Im Jahrgang 2009 traten Mila Jester und Maximilian Bauer im Mehrkampf mit 5 Übungen an. In diesem Mehrkampf mussten neben dem Gewichtheben auch athletische Übungen absolviert werden. Die athletische Leistungsfähigkeit wurde im Dreierhopp, dem Kugelwurf und dem Pendellauf überprüft. Im Gewichtheben bewältigten die Sportler des KSC 07 alle Versuche und erreichten sehr gute Ergebnisse. Mila schaffte 9 kg im Reißen und 11 kg im Stoßen und lag nach dem Gewichtheben auf Platz 3. Maximilian gelangen im Reißen 11 kg und im Stoßen 13 kg und er war nach dem Gewichtheben 5. Dann ging es an die Athletik. Hier konnte Mila mit guten Leistungen ihren 3.Platz sichern und erhielt verdient die Bronzemedaille. Dazu muss betont werden, dass es erst der 2.Wettkampf überhaupt für sie war. Maximilian wuchs in der Athletik über sich hinaus. Und der amtierende Rheinland-Pfalz Meister schaffte die Sensation. Er konnte alle anderen Sportler hinter sich lassen und verbesserte sich von Platz 5 in der Gesamtwertung auf Platz 1. „Das war natürlich eine riesen Überraschung. Der Sieg durch Max und die Bronzemedaille von Mila sind ganz starke Ergebnisse“, schwärmte Trainer Günter Renner. Am 2.Tag der Wettkämpfe stieg Aurelia von Cieminski (Jahrgang 2006) in das Geschehen ein. Auch für Aurelia war das erst der 2.Wettkampf. Aufgeregt, aber voller Tatendrang, ging sie ans Werk. Auch ihr gelangen alle 6 Versuche. 26 kg im Reißen und 34 kg im Stoßen waren die Grundlage für ihren späteren 7.Platz. „Aurelias Leistungen waren richtig gut. Sie hat in keiner Übung versagt und kann mit dem Ausgang des Wettkampfes zufrieden sein“, lobte Renner. Und weiter: „Aurelia ist sehr fleißig im Training. Bleibt sie mit diesem Eifer dabei, wird sie sich Schritt für Schritt weiter entwickeln.“

 

G. Renner

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Generationswechsel beim KSC 07 Schifferstadt

Der neu gewählte Vorstand des KSC 07 Schifferstadt.
Der neu gewählte Vorstand des KSC 07 Schifferstadt.

Am Freitag trafen sich die Mitglieder des KSC 07 Schifferstadt zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung.

Der scheidende Vorsitzende Günter Renner konnte eine positive Bilanz ziehen. Neben den guten sportlichen Ergebnissen hob er besonders die starke Entwicklung des Nachwuchsbereichs hervor. So sind 8 junge Talente zwischen 8 und 16 Jahren für die Rheinland-Pfalz Meisterschaften gemeldet. „Mit fast 130 Mitgliedern ist der Verein so stark wie nie zuvor“, freut sich Renner über die guten Zahlen.

 

Obwohl viele gute Wettkampfergebnisse erreicht werden konnten, wurden die Erfolge von Heinz Kuhn besonders gewürdigt. Der Ehrenvorsitzende Kuhn gewann 2018 alles was zu gewinnen war. Bei den Deutschen Meisterschaften, den Europa- und den Weltmeisterschaften holte Kuhn jeweils Gold.

 

Renner betonte aber auch, dass es nun Zeit für einen Generationswechsel sei. Für die Wahl zum Vorsitzenden des KSC 07 musste ein neuer Kandidat gefunden werden. Und mit Sandro Krieger, selbst noch eine Stütze des Bundesligateams, wurde ein fähiger Kandidat gefunden. Als Pressewart wurde Mario Taubert, ebenfalls Athlet des Bundesligateams, neu in den Vorstand gewählt. „Das zeichnet unseren Verein aus: Wir brauchen junge Sportfreunde für die zukünftige Ausrichtung des Vereins und wir haben diese jungen Leute“, freut sich Renner zum Abschluss der Versammlung. Der Generationswechsel beim KSC 07 ist scheinbar problemlos gelungen.

 

G. Renner

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