KSC 07 Schifferstadt gewinnt überraschend 3:0 in Mutterstadt

Am vergangenen Samstag bestritt die Staffel des KSC 07 Schifferstadt auswärts ihren ersten Wettkampf der neuen Saison in der 2. Bundesliga gegen die zweite Mannschaft des AC 1892 Mutterstadt. Die zweite Mannschaft der Mutterstädter, die frisch aus der Regionalliga aufgestiegen war, wurde im Vorfeld von den Verantwortlichen des KSC als mindestens auf Augenhöhe oder besser angesehen. Ein Wettkampf auf Augenhöhe wurde es dann auch.

Nach dem Reißen der ersten Gruppe, bestehend aus Laura Rößler, Simone Glenk und der Französin Mélanie Bonnamant, lag der KSC mit 14 Punkten vor dem AC Mutterstadt. Das Damen-Trio leistete sich hier nur einen Fehlversuch und glänzte mit durchweg guten Leistungen. Simone zeigte drei gültige Versuche und konnte mit 54 Kilo sogar drei Kilo mehr als bei den Südwestdeutschen Meisterschaften reißen. Mélanie hob 71 Kilo und blieb mit 49,5 Punkten nur knapp unter der 50-Punkte-Marke. Laura konnte mit 57 Kilo im Reißen starke 35,5 Punkte einbringen. Als dann die zweite Gruppe ihre ersten Versuche absolviert hatte, wendete sich das Blatt. Der AC lag nun mit 13,2 Zählern vorne. Der Engländer Ben Watson, Sandro Krieger und Mario Taubert hoben allerdings sehr konzentriert und mutig. Mario konnte alle drei Versuche einbringen und erreichte mit 110 Kilo eine lange nicht bewältigte Last. Sandro konnte leider nach erfolgreichen 115 Kilo den dritten Versuch mit 120 Kilo nicht in die Wertung bringen. Somit ergab sich vor dem letzten Versuch des Reißens ein Rückstand von 6,2 Punkten. Dieser Versuch gehörte Ben Watson vom KSC. Er ließ die fehlenden 7 Kilo auflegen und unter der lautstarken Anfeuerung der Mannschaftskollegen konnte er 147 Kilo zur Hochstrecke bringen. Somit ging der erste Punkt nach Schifferstadt.

Im Stoßen gingen die Sportler des KSC nun befeuert durch den Punktgewinn konzentriert zur Sache und leisteten sich insgesamt nur zwei Fehlversuche. Die ersten Gruppen beider Mannschaften waren hier ungefähr im Gleichstand. Laura erreichte mit 66 Kilo im Stoßen insgesamt 80 Relativpunkte. Simone blieb auch in dieser Disziplin fehlerfrei und feierte mit 65 Kilo im Stoßen (69 Punkte insgesamt) ein mehr als gelungenes Bundesliga-Comeback. Mélanie avancierte einmal mehr durch 90 Kilo im Stoßen zur stärksten Heberin des Tages mit sehr guten 118 Punkten in der Gesamtwertung. Die zweite Gruppe des KSC schuf dann ein Polster von zeitweise 11,8 Punkten. Die Herren blieben hier fehlerlos. Mario konnte durch die geschafften 145 Kilo im letzten Versuch mit 91,4 Punkten sein bisher stärkstes Ergebnis für den KSC einbringen. Sandro zeigte trotz leichter Probleme beim Aufwärmen drei saubere Versuche und stieß 141 Kilo. Ben reihte sich mit 170 Kilo im Stoßen und insgesamt 113 Punkten hinter Mélanie als zweitstärkste Kraft des KSC ein. Armin Uhl vom AC Mutterstadt versuchte noch in seinem letzten Versuch den Abstand einzuholen, aber scheiterte an 162 Kilo. Das Gesamtergebnis lautete dann 519,8 : 537,4 - Damit gingen auch die Punkte im Stoßen und Zweikampf an den KSC 07 Schifferstadt. Trainer Günter Renner zeigte sich nach dem Wettkampf rundum zufrieden mit den gezeigten Leistungen der Schifferstadter. „Ein perfekter Saisonstart.“ lautete sein kurzes Fazit.

 

 

 

M. Taubert

 

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Starker KSC-Auftritt bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Insgesamt acht Athleten schickte der KSC 07 Schifferstadt bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Gewichtheben am letzten August-Wochenende ins Rennen.

Leider fielen mit Aurelia v. Cieminski, Tim Weishaupt und Fabian Mikosch drei Athleten kurzfristig aus. Die verbleibenden Athleten konnten sich fast alle eine Medaille sichern. Den Anfang machten Martin Renner (Gewichtsklasse bis 89 Kilo), Volker Beuthling (bis 73 Kilo) und Heinz Kuhn (bis 89 Kilo) am Freitag in den Altersklassen der Masters. Jeder von ihnen sicherte sich den ersten Platz in seiner jeweiligen Gewichts- und Altersklasse. Einen besonders guten Wettkampf legte Volker Beuthling hin, der mit sechs gültigen Versuchen ohne Fehlversuch blieb und 172 Kilo im Zweikampf erreichte. Den Samstag begann Nils Hardt in der Altersklasse der Jugend für den KSC und auch er konnte sich mit nur einem Fehlversuch den Titel in der Klasse bis 61 Kilo sichern. Er scheiterte knapp an einer neuen Bestleistung im Stoßen von 75 Kilo. Danach ging das Damen-Trio, bestehend aus Laura Rößler (Juniorinnen bis 59 Kilo), Simone Glenk und Isabell Kuhn (beide Altersklasse der Aktiven bis 64 Kilo) an den Start. Alle drei meisterten ihre Sache mehr als ordentlich. Am Ende gab es für Laura mit guten 128 Kilo im Zweikampf die Goldmedaille. Simone, die an diesem Tag ihr Comeback im KSC-Trikot gab, zeigte einen super Wettkampf ohne Fehlversuch und erreichte mit 116 Kilo im Zweikampf den zweiten Platz. Isabell konnte ihre Bestleistungen weiter verbessern und erreichte mit 92 Kilo im Zweikampf den vierten Platz. Am Abend ging dann mit Sandro Krieger der letzte Schifferstadter an die Hantel. Mit sechs blitzsauberen Versuchen konnte er sich den zweiten Platz hinter dem Mutterstadter Daniel Siegel in der Gewichtsklasse bis 96 Kilo sichern. Für die in 4 Wochen beginnende Bundesliga-Runde sind 262 Kilo im Zweikampf eine mehr als gute Ausgangsposition. Das Betreuerteam um Günter Renner, Carina Krieger, Dennis Pietruschka und Mario Taubert zeigte sich am Ende des Tages sehr erfreut über die guten Leistungen.

 

M. Taubert

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Reißen/Stoßen/Zweikampf/Platz

 

Martin Renner          107 / 120 / 227 / 1
Volker Beuthling      77 / 95 / 172 / 1
Heinz Kuhn              47 / 56 / 103 / 1
Nils Hardt                 56 / 71 / 127 / 1
Laura Rößler            57 / 71 / 128 / 1
Simone Glenk          51 / 65 / 116 / 2
Isabell Kuhn             42 / 50 / 92 / 4
Sandro Krieger         116 / 146 / 262 / 2

 

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Erfolgreicher Sommer für den KSC 07 Schifferstadt

Der naturgemäß wettkampfarme Sommer (in dieser Zeit finden typischerweise weniger Wettkämpfe im Gewichtheben statt) verlief für den KSC 07 Schifferstadt erfolgreich.

Nach dem letzten Kampf der 2. Bundesliga fand im April in Didcot/England ein Wiederaufleben der alten Gewichtheber-Freundschaft mit dem Team der St. Birinus School statt. Die Delegation des KSC lieferte sich einen schönen, freundschaftlichen Wettkampf mit dem Team aus Didcot, für das u. a. der aus dem Bundesliga-Team bekannte Ben Watson hebt. Der Kampf ging leider verloren, jedoch lag der Fokus darauf, den Austausch wiederzubeleben, eine gute Zeit bei den hervorragenden Gastgebern zu verbringen und hoffentlich einen Grundstein für weitere Vergleichs-Wettkämpfe zu legen.

Danach trat Nils Hardt im Juni bei den Internationalen Deutschen Jugend-Mehrkampf-Meisterschaften in seinem ersten Wettkampf überhaupt für den KSC an. Von diesem großen Rahmen für einen ersten Wettkampf unbeeindruckt, lieferte Nils einen klasse Wettkampf ab. Nach den gut bewältigten Athletik-Disziplinen (Pendel-Lauf, Schockwurf, Dreier-Hopp) konnte Nils auch mit 52 Kilo im Reißen und 70 Kilo im Stoßen überzeugen. Am Ende bedeutete dies einen guten 7. Platz für Nils.

 

Laura Rößler wurde Ende Juli zu einem Lehrgang des Gewichtheber-Bundesverbandes nach Yamanashi/Japan eingeladen. Das Trainingslager erstreckte sich über 2 Wochen und beinhaltete neben vielen Trainingseinheiten mit den einheimischen Sportlern auch einen Auftritt im japanischen Fernsehen.

 

Bundesliga-Heber Mario Taubert ging Ende Juli für seinen Heimatverein, den TSV Blau-Weiß 65 Schwedt, bei den German Open in Braunschweig an den Start. Betreut von Ex-Heber Dennis Pietruschka erreichte Mario mit 105 Kilo im Reißen und 142 Kilo im Stoßen in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo den 5. Platz.

 

Des Weiteren freut sich der KSC, dass die Thüga Energienetze GmbH ihr Sponsoring des KSC verlängert hat. Dies umfasst auch Sachspenden, die den KSC KIDS zugutekommen.

 

Im Oktober beginnt für die Mannschaft der 2. Bundesliga die neue Saison, die sicherlich keine einfache wird. Aufgrund der Umstrukturierung der 1. Bundesliga stiegen starke Mannschaften in die 2. Liga ab und mit der 2. Mannschaft des AC Mutterstadt gibt es einen als Titelanwärter einzuschätzenden Aufsteiger. Am 5. Oktober kommt es direkt zum Pfalz-Derby in Mutterstadt, auf dass die KSC-Heber schon fleißig hintrainieren. Besonders für Mario Taubert, der erst letztes Jahr vom AC Mutterstadt zum KSC gewechselt ist, dürfte dieser Wettkampf ein ganz besonderer werden.

 

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Heinz Kuhn wird erneut Weltmeister

Am 17. August fanden die Weltmeisterschaften im Gewichtheben der Masters in Montreal/Kanada statt. Für den KSC 07 Schifferstadt machte sich Heinz Kuhn auf die weite Reise. Aus taktischen Gründen ging Heinz Kuhn hier nicht in seiner gewohnten Gewichtsklasse -89kg, sondern in der nächsthöheren Gewichtsklasse -96kg an den Start. Im Reißen wurde mit 44 Kilo begonnen. Der zweite Versuch wurde leider ungültig bewertet. Diesen Fehler konnte Heinz Kuhn aber im letzten Versuch ausbügeln, so dass am Ende 46 Kilo für ihn zu Buche standen. Im Stoßen gelang ein perfekter Wettkampf über die Stationen 50, 55 und 58 Kilo. Das bedeutete am Ende die erfolgreiche Verteidigung seines schon im letzten Jahre errungenen Weltmeister-Titels. Der KSC gratuliert recht herzlich!

 

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Volker Beuthling erreicht Platz 5 auf der Masters-EM

Die diesjährigen Europameisterschaften der Masters im Gewichtheben fanden am vergangenen Wochenende im finnischen Rovaniemi statt. Als einziger Starter für den KSC 07 Schifferstadt ging Volker Beuthling in der Gewichtsklasse bis 73 Kilo ans Eisen.

Der 53-jährige startete als ältester Athlet der Altersklasse bis 54 Jahre. Volker
begann das Reißen gut mit 73 Kilo und meisterte auch leicht die Steigerung auf 76 Kilo. Für den dritten Versuch ließ er 80 Kilo auflegen. 5 Kilo mehr als seine
Saisonbestleistung der vergangenen Bundesliga-Saison. Leider scheiterte er knapp an dieser Last. Dies bedeutete Platz 5 in der ersten Disziplin. Im Stoßen begann Volker den Wettkampf gewohnt souverän mit 85 Kilo und steigerte nach geschafften 90 Kilo auf 95 Kilo. Nach einem guten Umsatz hatte hier allerdings die Kraft leider nicht mehr gereicht, um die Hantel sauber in einem Rutsch über den Kopf zu bringen. Die Kampfrichter werteten den Versuch folglich als ungültig. Auch in dieser Disziplin, und somit auch in der Zweikampf-Wertung, bedeutete das den 5. Platz für Volker. Ein gutes Ergebnis für Volker, der nächstes Jahr in der nächsthöheren Altersklasse starten wird und dort dann wieder zu den jüngsten gehört.


M. Taubert

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Freundschaftskampf zwischen dem St. Birinus Weightlifting Club und dem KSC 07 Schifferstadt

Am vergangenen Wochenende trat eine Delegation bestehend aus 6 Personen die Reise zu unseren englischen Freunden nach Didcot in der Nähe von Oxford, England an.

Am Donnerstagabend startete die Reise über London. Am Flughafen holten uns die englischen Sportfreunde mit dem Bus ab. Schon hier war die freundschaftliche Stimmung und Freude einander zu sehen zu spüren. Am nächsten Tag stand der Besuch der Universität zu Oxford mit dem Trainer der englischen Mannschaft, Philip Karlsson, an. Es ging durch verschiedene architektonisch sehenswerte Gebäude und Colleges der Universität. Hier wurde die ausgebuffte Taktik der Engländer spürbar, durch einen langen Fußmarsch die Beine der Schifferstadter vor dem Wettkampftag müde zu machen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einer letzten Teambesprechung in der Hotelbar. Am Wettkampftag ging es nachmittags dann zur Wettkampfstätte, wo zunächst die Jugend des Vereins in einer ersten Veranstaltung hob. Dort stieß auch Betreuer Marcel Schetterl zur Mannschaft. Er befand sich zufällig zeitgleich in London und erklärte sich bereit die Mannschaft zu coachen. Dann wurde es mehr oder weniger ernst für die KSC-Sportler. Die Motivation war den Sportlern deutlich anzumerken. Mario Taubert stellte schon den ersten Rekord auf der Waage auf. 82,3 Kilo – soviel hatte er noch nie gewogen. Trainer Günter Renner wird ihn wohl noch aufs Laufband schicken müssen, bevor die Saison beginnt. Den Wettkampf bestritt der KSC mit nur 5 Sportlern, da Carina Krieger verletzungsbedingt leider nur die Rolle der Betreuerin wahrnehmen konnte. Dafür wurde je ein Ergebnis der Engländer pro Disziplin gestrichen. Der Wettkampf-Modus entsprach dem der Bundesliga, d. h. es wurde auch in zwei Gruppen gehoben. Die erste Gruppe bildeten Laura Rößler und Isabell Kuhn. Beide zeigten 6 blitzsaubere Versuche. Laura avancierte mit 87 Punkten einmal mehr zur besten Heberin im Schifferstadter Team. Eine sehr gute Leistung, gemessen an dem Umstand, dass sie momentan nicht viel trainieren kann. Isabell konnte erfolgreich die 50-Kilo-Marke im Stoßen knacken. Damit hat sie sich selbst für ihr hartes Training der letzten Monate belohnt. Die zweite Gruppe bildeten die Männer im Team. Volker Beuthling zeigte sich in hervorragender Verfassung vor der anstehenden EM im finnischen Rovaniemi. Einen kleinen Patzer im zweiten Versuch des Reißens mit 75 Kilo konnte Volker im dritten Versuch wieder ausbügeln. Dazu stieß er noch 95 Kilo und am Ende standen 25 Punkte für Volker zu Buche. Mario Taubert zeigte an seinem 30. Geburtstag vor allem im Stoßen eine starke Leistung mit 145 Kilo. Ein Ergebnis, dass er in der letzten Runde nicht erreichte. Damit blieb er nur 0,6 Punkte hinter Laura. Sandro Krieger startete unglücklich in den Wettkampf mit ungültigen 113 Kilo, konnte sich aber in den Folgeversuchen auf starke 120 Kilo steigern. Im Stoßen war es leider nicht sein Tag, er konnte nur die Anfangslast von 142 Kilo bewältigen. 147 und 150 Kilo waren in den Folgeversuchen an diesem Tag einfach nicht drin. Der Brite Ben Watson, der in der Bundesliga für den KSC an die Hantel geht, zeigte mit 140 Kilo im Reißen und 166 Kilo im Stoßen seine gute Form. Diese 166 Kilo bedeuteten auch den Höchstwert des Tages im Stoßen. Am Ende gewann die Mannschaft des St. Birinus Weightlifting Club mit 375,9 zu 300,4 Punkten. Der Abend wurde dann noch gemütlich ausklingen gelassen bei einem vom Sprecher und Kampfrichter James ‚Mr. T‘ Thompson organisierten Barbecue.

Der KSC bedankt sich sehr herzlich bei den englischen Sportfreunden, allen voran Philip Karlsson und Ben Watson, für das große Engagement und die hervorragende Ausrichtung des Wettkampfs. Ein rundum gelungenes Programm machte diese Reise zu einem vollen Erfolg. Vielleicht kann dieses Ereignis auf deutscher Seite im nächsten Jahr wiederholt werden.

 

M. Taubert

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Überraschungserfolg für Maximilian Bauer

Einen wahren Wettkampfmarathon hatten die jungen Gewichtheber bei den Süddeutschen Meisterschaften in Grünstadt zu bestehen. Über 2 Tage kämpften die 10 bis 15 jährigen Athleten aus Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz um Titel und Platzierungen. Der KSC 07 Schifferstadt war mit 3 Teilnehmern vertreten.

Im Jahrgang 2009 traten Mila Jester und Maximilian Bauer im Mehrkampf mit 5 Übungen an. In diesem Mehrkampf mussten neben dem Gewichtheben auch athletische Übungen absolviert werden. Die athletische Leistungsfähigkeit wurde im Dreierhopp, dem Kugelwurf und dem Pendellauf überprüft. Im Gewichtheben bewältigten die Sportler des KSC 07 alle Versuche und erreichten sehr gute Ergebnisse. Mila schaffte 9 kg im Reißen und 11 kg im Stoßen und lag nach dem Gewichtheben auf Platz 3. Maximilian gelangen im Reißen 11 kg und im Stoßen 13 kg und er war nach dem Gewichtheben 5. Dann ging es an die Athletik. Hier konnte Mila mit guten Leistungen ihren 3.Platz sichern und erhielt verdient die Bronzemedaille. Dazu muss betont werden, dass es erst der 2.Wettkampf überhaupt für sie war. Maximilian wuchs in der Athletik über sich hinaus. Und der amtierende Rheinland-Pfalz Meister schaffte die Sensation. Er konnte alle anderen Sportler hinter sich lassen und verbesserte sich von Platz 5 in der Gesamtwertung auf Platz 1. „Das war natürlich eine riesen Überraschung. Der Sieg durch Max und die Bronzemedaille von Mila sind ganz starke Ergebnisse“, schwärmte Trainer Günter Renner. Am 2.Tag der Wettkämpfe stieg Aurelia von Cieminski (Jahrgang 2006) in das Geschehen ein. Auch für Aurelia war das erst der 2.Wettkampf. Aufgeregt, aber voller Tatendrang, ging sie ans Werk. Auch ihr gelangen alle 6 Versuche. 26 kg im Reißen und 34 kg im Stoßen waren die Grundlage für ihren späteren 7.Platz. „Aurelias Leistungen waren richtig gut. Sie hat in keiner Übung versagt und kann mit dem Ausgang des Wettkampfes zufrieden sein“, lobte Renner. Und weiter: „Aurelia ist sehr fleißig im Training. Bleibt sie mit diesem Eifer dabei, wird sie sich Schritt für Schritt weiter entwickeln.“

 

G. Renner

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Erfolgreiche Rheinland-Pfalz-Meisterschaften für den KSC 07 Schifferstadt

Mit einer seit Jahren nicht erreichten Mannschaftsstärke von 7 Athleten nahm der KSC 07 Schifferstadt an den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Jugendlichen und Schüler im Gewichtheben in Mutterstadt teil.

Die erfolgreichen KSC-Kids mitsamt Betreuern.
Die erfolgreichen KSC-Kids mitsamt Betreuern.

Hier waren nicht nur das Gewichtheben an sich, sondern auch athletische Disziplinen wie der Kugel-Schockwurf und der Dreierhopp gefragt. Die KSC-Kids konnten an die guten Ergebnisse der letzten Jugendliga-Wettkämpfe anknüpfen. In der Altersklasse der E-Jugend vertraten mit Max Bauer, Joshua Keppler (beide Platz 1), Nicklas Fink (Platz 2), Moritz Fink (Platz 6), sowie Mila Jester (Platz 1) und Jonathan Günthert (Platz 8) die Athleten den Verein mehr als ordentlich. Mila und Jonathan absolvierten hier ihren ersten Wettkampf überhaupt. In der Altersklasse der Schüler erreichte Aurelia von Cieminski in ihrem ebenfalls ersten Wettkampf auf Anhieb den ersten Platz. Jugendleiterin Carina Krieger, sowie die Betreuer Sandro Krieger und Günter Renner zeigten sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Die vielen gewonnenen Medaillen und die gezeigten, starken Leistungen sind ein Indiz für die gute Jugendarbeit im KSC, auf die in Zukunft ein noch größeres Augenmerk gelegt werden soll.

 

M. Taubert

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Generationswechsel beim KSC 07 Schifferstadt

Der neu gewählte Vorstand des KSC 07 Schifferstadt.
Der neu gewählte Vorstand des KSC 07 Schifferstadt.

Am Freitag trafen sich die Mitglieder des KSC 07 Schifferstadt zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung.

Der scheidende Vorsitzende Günter Renner konnte eine positive Bilanz ziehen. Neben den guten sportlichen Ergebnissen hob er besonders die starke Entwicklung des Nachwuchsbereichs hervor. So sind 8 junge Talente zwischen 8 und 16 Jahren für die Rheinland-Pfalz Meisterschaften gemeldet. „Mit fast 130 Mitgliedern ist der Verein so stark wie nie zuvor“, freut sich Renner über die guten Zahlen.

 

Obwohl viele gute Wettkampfergebnisse erreicht werden konnten, wurden die Erfolge von Heinz Kuhn besonders gewürdigt. Der Ehrenvorsitzende Kuhn gewann 2018 alles was zu gewinnen war. Bei den Deutschen Meisterschaften, den Europa- und den Weltmeisterschaften holte Kuhn jeweils Gold.

 

Renner betonte aber auch, dass es nun Zeit für einen Generationswechsel sei. Für die Wahl zum Vorsitzenden des KSC 07 musste ein neuer Kandidat gefunden werden. Und mit Sandro Krieger, selbst noch eine Stütze des Bundesligateams, wurde ein fähiger Kandidat gefunden. Als Pressewart wurde Mario Taubert, ebenfalls Athlet des Bundesligateams, neu in den Vorstand gewählt. „Das zeichnet unseren Verein aus: Wir brauchen junge Sportfreunde für die zukünftige Ausrichtung des Vereins und wir haben diese jungen Leute“, freut sich Renner zum Abschluss der Versammlung. Der Generationswechsel beim KSC 07 ist scheinbar problemlos gelungen.

 

G. Renner

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Gold und Bronze für KSC 07 - Athleten

Mit zwei Medaillen kehrten die Athleten des KSC 07 Schifferstadt von den Deutschen Meisterschaften der Masters zurück. Im fernen Samswegen in Sachsen-Anhalt vertraten Heinz Kuhn und Volker Beuthling die Farben von Schifferstadt. Der Ehrenvorsitzende Heinz Kuhn, inzwischen 82 Jahre alt und hochdekorierter Masters-Heber, ging wieder mit leuchtendem Beispiel voran. Er konnte alle 6 Versuche gültig gestalten, schaffte 47 kg im Reißen und 57 kg im Stoßen. Das bedeutete natürlich den Gewinn der Goldmedaille. Aber er war nicht nur stärkster seiner Gewichtsklasse, sondern mit den 104 kg im Olympischen Zweikampf war er auch allen anderen seiner Altersklasse (ab 80 Jahre) überlegen. Nur ein Athlet kam noch an die 100 kg. Alle anderen lagen deutlich unter dieser Marke. Der zweite KSC 07 – Athlet war Volker Beuthling. Er wiederholte seinen Erfolg vom Vorjahr und erkämpfte die Bronzemedaille bei den Sportlern bis 55 Jahre. Obwohl Beuthling jeweils seine 3.Versuche im Reißen und Stoßen nicht in die Wertung bringen konnte, war er mit dem Wettkampfverlauf und seiner Platzierung voll zufrieden. 76 kg im Reißen und 93 kg im Stoßen brachten ihn auf das Siegerpodium. Aber diese Deutschen Meisterschaften waren für beide Athleten nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu internationalen Wettkämpfen. Im Juni will Volker Beuthling an den Europameisterschaften in Finnland teilnehmen. Heinz Kuhn konzentriert sich dagegen voll auf die im August stattfindenden Weltmeisterschaften. Dann geht es für ihn nach Kanada. Hier will er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und den Weg in die „Hall of Fame“ der Masters ebnen.

 

G. Renner

 

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Überlegener Sieg für Gewichtheber

Die KSC 07-Athleten beenden die Saison in der 2.Bundesliga mit einem deutlichen Sieg im Derby gegen Speyer. „Eigentlich muss Speyer diesen Kampf gewinnen, aber alles lief für uns.“, resümierte Trainer Günter Renner den Wettkampf. Das Ergebnis von 518,4 zu 456,2 Relativpunkten verdeutlicht Renners Aussage. Mannschaftssprecher Sandro Krieger kommentiert den Ausgang des Wettkampfes so: “Dieser 3:0 Sieg über den sonst so starken AV 03 Speyer fühlt sich richtig gut an. Obwohl sich für uns in der Tabelle dadurch nichts ändert, wir bleiben auf Platz 3, war das doch der schönste Wettkampf“. Die Schifferstadter gingen schon im Reißen mit 44 Punkten in Führung und bauten im Stoßen den Vorsprung noch um 19 Punkte aus. Den größten Anteil daran hatte Mélanie Bonnamant, die mit 126 Relativpunkten das beste Einzelergebnis des Abends erreichte. Die nur 56 kg leichte Melanie bewältigte dabei 73 kg im Reißen und 94 kg im Stoßen. Zweitbester Einzelheber wurde, ebenfalls für den KSC 07, Ben Watson mit genau 100 Relativpunkten. Ben hob starke 140 kg im Reißen und 167 kg im Stoßen. Nicht weit entfernt davon landete die erst 17 Jahre junge Laura Rößler. Bei Laura schlug die super Stimmung in der kleinen Konditionshalle voll durch. Sie steigerte sich zu den letzten Kämpfen und schaffte 60 kg im Reißen und 72 kg im Stoßen. Das ergab sehr gute 91 Relativpunkte für sie und das Team. Ebenfalls im aufsteigenden Trend präsentierte sich Mario Taubert. Mario steuerte 86,4 Relativpunkte für die Mannschaft bei und landete 6 gültige Versuche. 105 kg im Reißen und 141 kg im Stoßen konnten für ihn verbucht werden. Mit 121 kg gelangen Sandro Krieger endlich wieder alle 3 Versuche im Reißen. Leider musste er den 3.Stoßversuch an 150 kg ablegen. Dennoch schaffte er mit 73 Relativpunkten ein gutes Ergebnis. Vanessa Stauder freute nach längerer Trainingspause wieder im Team zu stehen. Sie ersetzte die in den vergangenen Kämpfen geforderte Isabell Kuhn. Vanessa hatte sich für diesen Wettkampf viel vorgenommen. Und sie schaffte auch alle 6 Versuche. Leider bekam sie jeweils den 3.Versuch im Reißen und Stoßen (43 kg / 53 kg) vom Kampfrichter ungültig. Das fuchste sie schon, sie konnte aber mit ihren 42 Relativpunkten einen wichtigen Beitrag zum Mannschaftserfolg beitragen. Bei der gemütlichen Abschlussfeier nach dem letzten Kampf der Wettkampfserie betonte Trainer Renner das gute Abschneiden mit dem Erreichen 3.Platzes, hob das Engagement und den Zusammenhalt im Team hervor und bedankte sich bei den vielen fleißigen Helfern. Er endete mit dem Ausblick: „Genießt die Ruhe! Erholt euch – im September geht es wieder los“. Bei den Gewichthebern scheint es wie im Fußball zu sein – nach der Bundesliga ist vor der Bundesliga.

 

 

 

 

 

Günter Renner

 

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Tür zu Platz 3 weit aufgestoßen

 

Mit einem 3:0 Sieg beim ASV Ladenburg glänzten die Gewichtheber des KSC 07 in der 2.Bundesliga. Gleichzeitig ließ der Konkurrent Lörrach 3 Punkte in Speyer liegen. Damit konnten die Schifferstadter die Tür zu Platz 3 weit aufstoßen.

 

Das beste Ergebnis des gesamten Wettkampfes erreichte für Schifferstadt Melanie Bonnamant. Ihr gelangen alle 6 Versuche und mit 70 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen erreichte sie 119 Relativpunkte. Die sympathische Französin reiste aus Strasbourg nach Ladenburg an und wird dem KSC 07 auch am Samstag gegen Lörrach zur Verfügung stehen. Mit 58 kg im Reißen und 71 kg im Stoßen kam die nur 55 kg leichte Laura Rößler auf starke 88 Relativpunkte. Das war das zweitbeste Ergebnis des Abends. Trotz leichtem Handicap im Hüftbereich landete Mario Taubert auf Platz 3 der internen Schifferstadter Tabelle. Mario schaffte wieder gute 105 kg im Reißen und 133 kg im Stoßen (79,6 Relativ). In Absprache mit dem Trainer verzichtete er auf seinen 3. Stoßversuch um sich für den wichtigen Kampf gegen Lörrach zu schonen. Mit ganz starken 44 kg wartete Carina Krieger im Reißen auf. Das war schon die erste Bestleistung. Eine weitere Bestleistung von 53 kg im Stoßen blieb ihr allerdings versagt. Ein leichtes „Nachdrücken“ machte den schon geschafften Versuch ungültig. Dennoch erreichte Carina wieder ihren Relativ-Bestwert von 63 Punkten. Wieder erstarkt zeigte sich Sandro Krieger seinen Fans. Sandro gelangen alle 6 Versuche, was ihn auf 121 kg im Reißen und 150 kg im Stoßen brachte. 76 Relativpunkte waren seine Ausbeute. Das Ergebnis für den „sechsten Mann“ teilten sich Isabell Kuhn und Volker Beuthling. Isabell ging im Reißen an die Hantel und konnte mit 44 kg eine neue Bestleistung aufstellen. Volker übernahm die Verantwortung im Stoßen. Er schaffte gute 95 kg. Kombiniert ergab das wichtige 39 Relativpunkte, die das Team des KSC 07 für den Sieg dringend benötigte.

 

Schon am kommenden Samstag erwartet der KSC 07 die Staffel aus Lörrach in eigener Halle zum entscheidenden Kampf. Günter Renner, in Ladenburg als Mannschaftsführer aktiv, schätzt die Lage wie folgt ein: „Wir haben es in der Hand, ob wir die Saison auf Platz 3 oder 4 beenden“. Wie von Betreuer Dennis Pietruschka zu erfahren war wollen die Schifferstadter auch den starken Schweden Stefan Agren in das Team holen. Die KSC-Verantwortlichen sehen ihre Mannschaft dann mit Lörrach ebenbürtig. Dazu Sandro Krieger: „Am kommenden Samstag entscheidet die Tagesform. Wenn das Publikum als 7.Mann das Team unterstützt, könnten wir eine kleine Sensation schaffen. Spannend wird es in jedem Fall“.

 

 

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KSC 07 muss sich dem Tabellenführer beugen

Im 2.Kampf der Rückrunde in der Bundesliga Gewichtheben konnte der heimische KSC 07 erwartungsgemäß nicht punkten. Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Weinheim war kein Kraut gewachsen. Die 3 Siegpunkte gingen ungefährdet an die Gäste. Dennoch zog Mannschaftsführer Dennis Pietruschka ein positives Fazit. „Unser Team war in der heutigen Aufstellung, also ohne unsere Sportfreunde aus Frankreich und England, gegen Weinheim nicht konkurrenzfähig. Aber mit den individuellen Leistungen sind wir sehr zufrieden“, fasst Pietruschka zusammen. Es purzelten gleich mehrere Bestleistungen und die Athleten strahlten trotz Niederlage. Herausragend die Leistungen der wieder genesenen Laura Rößler. Sie erreichte mit 87 Relativpunkten das beste Schifferstadter Ergebnis. Knapp dahinter rangierte Mario Taubert. Seine 82 Relativpunkte bedeuten für ihn Saisonbestleistung. Für den nächsten Kampf in Ladenburg hat er sich schon jetzt viel vorgenommen. 63 Relativpunkte waren auch Bestleistung für Carina Krieger, die damit ihre positive Entwicklung unter Beweis stellt. Ebenfalls verbessert zeigte sich Till Dägele. Er schaffte in seinem 2.Wettkampf starke 76 kg im Reißen und 95 kg im Stoßen. „Das hat richtig Spaß gemacht“, freute Till sich über seinen Einsatz in der Mannschaft. Masterheber Volker Beuthling, bereits 53 Jahre alt, freute sich, dass er alle Versuche gültig gestalten konnte. Er steckt voll in der Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften und nutzt seine Einsätze in der Mannschaft um seinen Zielen für die DM immer näher zu kommen. 75 kg im Reißen und starke 98 kg im Stoßen sind eine solide Grundlage für seine weitere Vorbereitung. Deutlich unter seinen Bestwerten blieb Sandro Krieger. Nachdem sich Sandro im vorletzten Kampf eine Adduktorenzerrung zugezogen hatte, war er glücklich überhaupt schon wieder heben zu können. Mit 53 Relativpunkten steuerte Sandro Krieger wichtige Punkte zum Gesamtergebnis bei. Trainer Günter Renner wagt einen Ausblick in die nähere Zukunft: „Im nächsten Kampf in Ladenburg geht es für uns schon um die Endplatzierung. Gewinnen wir werden wir sicher Vierter. Wenn wir aber verlieren gibt es um Platz 4 und 5 einen ganz heißen Kampf“.

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Die Grundpfeiler des Trainings bei KSC Athletics

Hallo, mein Name ist Sebastian und ich möchte in einer Serie von Artikeln über das Training der KSC Athletics berichten. So können bereits aktive Sportler die Techniken und Hintergründe verstehen und interessierte Nichtmitglieder eine Entscheidungshilfe erhalten, ob sich unser Training eignet. Nicht zuletzt gilt die Info auch allen anderen, die sich eventuell Inspiration und Anregungen für die Gestaltung ihres eigenen Trainings holen wollen.

ALLGEMEINES

Der allgemeine Ansatz meines Trainings beruht auf der Annahme, dass jeder individuelle Voraussetzungen mitbringt. Diesen Voraussetzungen versuche ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, gerecht zu werden. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen:

 

Die Voraussetzung dafür Langhantelkniebeugen (Kniebeuge mit Zusatzgewicht in Form einer Langhantel im Nacken) ausführen zu dürfen ist die Ausführung von 5x5 einbeinigen Kniebeugen je Bein (eine Kniebeuge auf einem Bein mit dem eigenen Körpergewicht, bei dem das nicht fokussierte Bein nach vorne ausgestreckt wird; Suchmaschine: "Pistol Squat"). 

Die einbeinige Kniebeuge ist eine fortgeschrittene Art der Kniebeuge, die ohne Hilfsmittel erreicht werden kann. Sollte jemand dieses Stadium noch nicht erreicht haben, gibt es als Breitensportler keinen guten Grund Kniebeugen mit einer zusätzlichen Last auszuführen. Jeder Athlet bekommt von mir eine Strategie, wie er dieses Ziel möglichst kleinschrittig erreichen kann. 

Der wichtigste Punkt dabei ist für mich folgender: die meisten Sportler, die im Erwachsenenalter zu uns kommen, haben eine Vorgeschichte - in der Regel viel Büroarbeit und wenig achtsamer Umgang mit dem Körper. Setzt man ein außer Übung gekommenes System unter Last ohne bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen (insbesondere im Hinblick auf die Gelenke), sind ernsthafte Probleme nur eine Frage der Zeit. Ein Zeichen der Reife ist es im Gegensatz, die Gelenke adäquat und mit Geduld auf die geplanten Bewegungen vorzubereiten.

Für die Kniebeuge heißt das: mit Hilfe der einbeinigen Kniebeuge schaffe ich wichtige Voraussetzungen für eine Kniebeuge unter Last.

 

  • ausreichende Flexion des Fußgelenkes (in der einbeinigen Kniebeuge kippt man einfach um, in einer Langhantelkniebeuge kollabieren die Fußgelenke stattdessen)
  • ausreichende Flexibilität der Körperrückseite
  • Aktivität der Rumpfmuskulatur
  • ausreichend Balance auf festem Untergrund

 

Dieses Prinzip lässt sich auf alle Übungen ausweiten und ist die Grundlage unserer Zusammenarbeit.

 

Wie wir es trotz Individualisierung schaffen ein Gruppentraining zu absolvieren? Zwar arbeiten selten alle an der gleichen Übung, dafür am gleichen Bewegungsmuster und mit ähnlichen oder sogar gleichen Geräten. Erfahrene Sportler geben Tipps, helfen beim Einstieg oder korrigieren sich untereinander. So entsteht ein Gruppengefühl und das Training wird zur körperlichen Bildung, die auch ohne mich Bestand haben kann - mein langfristiger Wunsch.

 

Wieso Krafttraining?

 

Wenn Bewegung eine Sprache wäre, dann wäre Kraft so etwas wie die Buchstaben oder das Alphabet. Ohne Kraft, egal wie klein oder groß sie ist, kann niemals Bewegung entstehen. Deshalb profitiert eigentlich jeder mit dem ich bisher arbeiten konnte von Krafttraining, wenige dagegen von Ausdauertraining. 

 

Außerdem stimuliert es neben Fettabbau auch den Muskelaufbau - Muskeln sind stoffwechselaktives Gewebe. Mehr Muskelmasse bedeutet also mehr Stoffwechselaktivität, was wiederum zu mehr Vitalität und Lebensenergie führt. Nicht dass Krafttraining der heilige Gral für ein erfülltes oder gesundes Leben ist, ich habe aber noch niemanden kennengelernt, der eine Krafttrainingseinheit bereut hätte. Es ist eben mehr als Bodybuilding oder Powerlifting.

 

AUFBAU EINER TRAININGSEINHEIT

Jede Trainingseinheit beginnt mit einem ausführlichen Warmup (ca. 20 Minuten), in dem die Gelenke gezielt angesteuert und bewegt werden. So wird unser Gehirn auf die bevorstehenden motorischen Aufgaben vorbereitet (geprimed) und der Stoffwechsel in allen Gewebetypen angeregt. Die Übungen entstammen unterschiedlichen Disziplinen/Methoden:

 

  • Locomotion (versch. Fortbewegungsarten) 
  • CARs (Controlled Articular Rotations) -> eine gezielte Form von Gelenkkreisen
  • Yoga
  • Übungen in der tiefen Hocke
  • passives und aktives Hängen
  • Mobilisationsübungen typischer Problemzonen

 

Der Hauptteil des Trainings wird üblicherweise in mehrere Blöcke aufgeteilt, die mehrere Schwerpunkte besitzen. In der Regel beginnt der Hauptteil mit einem Block zum Training der Schnellkraft oder technischer Fähigkeiten. Das können sein:

 

  • Sprünge
  • Handstandtraining
  • Gewichtheben (Technikfokus)

 

Den Rest der Einheit bilden zwei Blöcke zum Training der Kraft, wo der Schwerpunkt jeweils auf Unterkörper und Oberkörper liegt. Diese "Hauptübungen" werden im sogenannten Supersatz mit Assistenzübungen und Mobilisationsübungen ausgeführt. Begründet ist dieser Aufbau vor allem in seiner Zeiteffizienz - es können viele Bereiche (ausgeprägte Muskulatur, neuronale Fähigkeiten, starke Gelenke über den vollen Bewegungsumfang) in relativ kurzer Zeit trainiert werden. Hier wird deutlich: die Zielsetzung der KSC Athletics liegt hauptsächlich auf der allgemeinen Ausbildung eines funktionsfähigen und resilienten Körpers. Typische Übungen zu benennen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, da jeder Sportler an einer eigenen Progression arbeitet. Größere Zwischenziele lassen sich eher benennen:

 

  • einbeinige Kniebeuge ("Pistol Squats")
  • Klimmzüge
  • Dips
  • verschiedenste Liegestützvarianten
  • Handstandliegestütze
  • Ruderbewegungen
  • Hangwaage
  • Stützwaage
  • Schweizer Handstand
  • Einarmige Klimmzüge
  • Kreuzheben (1x, 1,5x, 2x Körpergewicht ist nicht unüblich)
  • Langhantelkniebeugen
  • Kettlebell Basisübungen (Swing, Long Travel, Snatch, Press, TGU)
  • Schwere Objekte tragen (Farmers Walk)
  • Griffkrafttraining

 

 

EINFLÜSSE

Für diejenigen, die eigenständig recherchieren möchten habe ich anschließend meine wichtigsten Einflüsse zusammengestellt. Sie sollen als Einstieg oder Anhaltspunkt für eigene Recherche dienen und sind weder vollständig noch unfehlbar: 

 

  • Ido Portal hat mir die Weite des Feldes der Bewegung aufgezeigt und die Synergieeffekte verschiedener Disziplinen wie kein anderer verdeutlicht. Insbesondere seine Arbeit zu Locomotion, der tiefen Hocke, dem Hängen und dem Loaded Progressive Stretching findet sich im Training wieder.
  • Außerdem hat Joseph Bartz meine Ansichten zum Movement Training deutlich vertieft. In seinem Intensive im Sommer 2018 habe ich viele Basics dazulernen können und ich hoffe in Zukunft weitere Seminare besuchen zu können.
  • Die Methode Gymnastic Bodies von Cristopher Sommer wende ich vor allem zur Ausbildung des Oberkörpers an. Sie orientiert sich an fortgeschrittenen turnerischen Kraftübungen (in Abgrenzung zur Kür), die als Basis für Arbeit an Ringen und ähnlich anspruchsvolle Bewegungen gesehen werden können.
  • Meine Ausbildung im Gewichtheben hat mich ebenfalls sehr stark geprägt, was ich vor allen Dingen unserem Trainer Günter Renner zu verdanken habe. Für die Ausbildung des Unterkörpers gibt es vermutlich kein geeigneteres Werkzeug als die Langhantel, weshalb die Methoden in vielen Sportarten Anklang finden.

 

Ich hoffe dir damit einen umfassenden Einblick in unser Training geben zu können und dass du Anreize findest, dich selbst weiterzubilden und diese Gedanken weiterzuentwickeln.

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3:0 Sieg gegen Obrigheim II

*Rückrunde in der 2.Bundesliga beginnt mit 3 : 0 Sieg über Obrigheim II.

*Saisonbestleistung von 520 Relativ bringt den KSC 07 derzeit auf den 3.Platz der Tabelle

*Wir drücken für dem verletzten Sandro die Daumen und wünschen schnelle und gute Besserung!!!

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Masters beenden Saison mit Platz 3

Unsere Masters beenden die Saison 2018/19 mit einem 3.Platz beim Heimkampf in Schifferstadt.

-Heinz Kuhn wird mit 314 Punkten 2.

-Volker Beuthling mit 75 kg / 96 kg gut dabei

-Andeas Eichhorn im Stoßen stark

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Schifferstadter Jugend zu Gast in Mutterstadt

Beim Jugendligakampf in Mutterstadt gab Moritz seinen Einstand. In seinem ersten Wettkampf wurde er 6.

Max erkämpfte wieder den 2.Platz.

Glückwunsch an die Sportler und die Betreuerin Carina!

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Jahresabschluss der Mannschaft gegen Weinheim

Isabell wurde mit 3 neuen Bestleistungen gefeiert.

Gute Stmmung im Team trotz Niederlage gegen den Tabellenfüher AC Weinheim.

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Deutliche Niederlage gegen Speyer

Am vergangenen Samstag kämpfte die Staffel des KSC 07 Schifferstadt auswärts in Speyer gegen die 2. Mannschaft des AV 03. Aufgrund von Verletzungen, personeller Probleme und der Schwierigkeit, 2 Wettkämpfe in einer Woche bestreiten zu müssen, fiel das Ergebnis sehr deutlich zu Gunsten Speyers aus. Speyer gewann den Kampf mit 500 : 285,5 Punkten und konnte alle 3 Punkte in Speyer behalten. Nichtsdestotrotz haben alle Athleten großen Kampfgeist und gutes Gewichtheben gezeigt. Besonders aufgeregt war Isabell Kuhn vor ihrem ersten Wettkampf für den KSC. Sie schaffte 42 Kilo im Reissen und 43 Kilo im Stossen und konnte so 28 Punkte in ihrem durchaus gelungenen Debüt beisteuern. Vanessa Stauder lieferte erneut eine starke Leistung ab, auch wenn die jeweils letzten Versuche misslangen. Mit 46 Punkten